seedfinder.eu/de/strain-info/early-pearl/sens…
Die Beschreibung klingt sehr hoffnungsvoll. Nur glaube ich nicht daran.
Im Winter im Wohnzimmer vorziehen = Geilwuchs
Im März oder April raus ins Freiland mit Eis und Schnee
🙄 🙄 😮
Seite 2 von 3 · zum ersten Beitrag · zum letzten Beitrag
seedfinder.eu/de/strain-info/early-pearl/sens…
Die Beschreibung klingt sehr hoffnungsvoll. Nur glaube ich nicht daran.
Im Winter im Wohnzimmer vorziehen = Geilwuchs
Im März oder April raus ins Freiland mit Eis und Schnee
🙄 🙄 😮
Bei mir war mal die "Early Skunk" von Sensi Seeds im Einsatz.
Das ist eine Skunk #1 x Early Pearl. Was frühe Ernte heißt, ist natürlich immer subjektiv: Die hat auch bis Ende September oder Anfang Oktober gebraucht. Im Vergleich ist das schnell, aber bei einem regnerischen Herbst wird es draußen immer schwierig, egal welche photoperiodische Sorte. Manche Sorten sind sehr schwer, manche "nur" schwer.
Von Semi Autoflowern und anderen schnellen photoperiodischen Sorten habe ich sicher schon 20 Sorten draußen im Gewächshaus getestet. Wird der Herbst nass, kommt eigentlich immer der Schimmel, und meistens endet es in einer zu frühen Ernte. Ich würde sagen, das passiert in 80 % der Fälle. Manchmal hat man wirklich Glück und es wird nicht so feucht, aber das ist äußerst selten.
Deshalb empfehle ich für Outdoor immer Autoflower, alles andere ist leider Glücksspiel. Trotzdem macht es natürlich viel Spaß, mal eine schöne große photoperiodische Sorte draußen aufzuziehen.
Ich erinnere nur gern daran, dass man am Ende wissen sollte, was auf einen zukommt. Zu glauben, man bringe seine photoperiodische Sorte in Deutschland draußen garantiert schimmelfrei bis zur Ernte, ist ein Irrglaube. Auch mit eher schnellen Sorten oder Semi Autoflowern ist das nicht gelöst. Die Chance, die Pflanze vor dem Winter fertig zu bekommen, ist bei den schnelleren Sorten gegeben, dem feuchten Herbst entkommt man aber auch dort nicht.
Nur normale Autoflower ermöglichen draußen einen Anbau außerhalb der Herbstphase, bezogen auf Deutschland.
Erfahrungen sammeln darf und soll jeder, und ich finde es immer schön, photoperiodische Sorten draußen zu sehen. Mir ist nur wichtig, dass Grower nicht enttäuscht sind, wenn es dann anders läuft als vorgestellt. Genau das versuche ich mit Transparenz und meinen Erfahrungen weiterzugeben.
Gerade bei Anfängern, und du bist keiner, passiert so etwas häufig. Sie bestellen irgendwelche exotischen photoperiodischen Samen, alles läuft gut, die Euphorie ist groß. Anfang Herbst wundern sie sich dann, warum die Blüte gerade erst begonnen hat, schildern ihre Probleme in Foren, dann kommt das regnerische Wetter und der Grow ist wegen Schimmelbefall mehr oder weniger "verloren". Genau das möchte ich mit Aufklärung vermeiden.
Wie erfahren man ist, spielt dabei keine Rolle. Die Risiken photoperiodischer Sorten im Freien treffen Anfänger genauso wie Erfahrene. Man kann sie nur hinnehmen und akzeptieren, den Anspruch entsprechend senken und auf das vorbereitet sein, was kommt.
Das bedeutet, ich akzeptiere folgendes:
• Dass die regelmäßige Kontrolle auf Schimmel im Herbst zur Pflicht wird (Mehraufwand)
• Dass mir bewusst ist, dass Schimmel auftreten kann und größere Teile der Pflanze weggeschnitten werden müssen und damit verloren sind
• Dass ich eine Frühernte durchführen muss, wenn Schimmel aufgetreten ist oder das Wetter zu kühl geworden ist
Daraus folgend akzeptiere ich unter anderem auch das:
• Eine Ernte, bei der ich beim Trimmen äußerst genau auf Schimmelbefall achten muss (Mehraufwand)
• Dass ich Cannabis mit vergleichsweise wenig THC und einem schwachen Terpenprofil habe
• Dass möglicherweise viele "Mikro Buds" dabei sind. Das Trimmen zieht sich, weil es vermehrt viele kleine Blüten gibt (ebenfalls Mehraufwand)
Sie lebt noch, und Geilwuchs sehe ich bisher nicht. Gegossen habe ich nichts mehr.
Die andere Pflanze weiterzuführen hätte keinen Sinn gehabt. Ihr Stengel ist so dünn wie bei der Pflanze im Sommer, er verschwindet fast.
Über die Wahl der Erde und über den Dünger habe ich noch einmal nachgedacht.
Bei den Erden bin ich auf den Anbieter Sonnenerde gestoßen, genauer auf die Hanferde nach dem Living-Soil-Prinzip
sonnenerde.at/de/produkte/detail/bio-hanferde
Geworben wird damit, dass kein Düngen nötig und die Erde nachhaltig ist. Torf ist jedenfalls nicht verbaut, und sie besteht aus regionalen Substanzen. Der Stickstoff kommt über Hornspäne, aber ansonsten passt sie zu meinen ökologischen Werten.
Der große Nachteil ist der Preis. Selbst herstellen ginge sicher auch, aber beim Thema Living Soil kenne ich mich nicht aus.
Die Lichtstärke habe ich heute ebenfalls gemessen, mit der App Photone und einem Blatt als Diffusor vor der Kamera.
Was das Handy ausgespuckt hat, erscheint mir plausibel:
70,7 PPFD
4,58 mol/m²/d DLI
Der Abstand liegt weiterhin bei 20 cm.
Die Argumente für Automatics sind übrigens sehr stichhaltig, und ich freunde mich gerade mit dem Gedanken an, eine deutsche Sorte zu produzieren, die man im Mai ins Beet wirft und die dann im August oder September fertig ist. Ganz einfach und unkompliziert.
[Bild nicht übernommen]
Der große Nachteil ist der Preis.
Ohne Dünger gerechnet ist der Preis extrem niedrig.
Und zur Pflanze:
9 Tage seit der Keimung, das passt, im Vergleich zu meinen Autos könnte sie aber größer sein.
Bei mir der 7. Tag nach der Keimung.
[Bild nicht übernommen]
Es ist möglich, dass im Bericht oben auch bei der Nährstoffversorgung etwas nicht ganz stimmt. Von einem leicht abweichenden pH-Wert bis zu fester Erde, in der die Pflanze nicht so zügig wurzeln kann, kann das vieles sein. Zusammen mit dem improvisierten Licht kann das Wachstum durchaus etwas gebremst sein. Möglicherweise ist es aber nur ein vorübergehendes Problem, das sich von selbst löst.
Wenn du in 1 bis 2 Wochen umtopfst und die Pflanze andere Erde bekommt, regelt sich das sicher automatisch.
Es ist aber eine photoperiodische Sorte, da bist du zeitlich nicht gebunden. Außerdem ist es ein Experiment, bei dem es mehr um die Zucht als um den Ertrag geht. Trotz Startschwierigkeiten ist das also erstmal kein Problem und kein Hindernis.
Ob man photoperiodische Sorten beim Wachstumstempo direkt mit Autoflowern vergleichen kann, weiß ich auch nicht. Gut möglich, dass photoperiodische Sorten am Anfang etwas träger sind. Trotzdem würde ich sagen, die Pflanze aus dem Bericht hängt schon etwas hinterher.
Es ist, wie es ist, machen kann man da gerade nichts. Beobachten, wachsen lassen und schauen, wie es weitergeht. Bei so einer kleinen Pflanze ist Experimentieren jetzt nicht ratsam. Erstmal in Ruhe lassen und nicht noch zusätzlich mit irgendwelchen Maßnahmen stressen.
Gerade jetzt ist es super, wenn Du mit dem Bericht weitermachst.
Der Vergleich zu den Autos ist möglich. 👍 👍
Ich mache sehr gern weiter. Eine große Bandbreite an Growberichten hält hoffentlich den einen oder anderen Besucher von ähnlichen Fehlern ab
Der Vergleich mit der Pflanze oben ist schon hart 😢
Kokos enthält überhaupt keine Nährstoffe, während oben Hornspäne zugegeben wurden. Dass die Nährstoffe bei mir nur langsam bereitstehen, wird damit sicher etwas zu tun haben.
Wir wissen aber auch, dass Cannabis viel Licht braucht, um viele Nährstoffe umzusetzen. Bei mir fehlt sozusagen beides.
Hier mal etwas ausführlichere Informationen zum Kokossubstrat
samenhaus.de/gartenblog/kokoserde-als-alterna…
Üblich ist Kokos auch in Quelltabletten. Daraus werden mit Wasser die seit langem bekannten Jiffys oder Easy Plugs. Das Substrat hat Vorteile, in meinem Fall wäre weniger aber mehr gewesen.
Na ja ... sie darf noch 1 oder 2 Wochen wachsen, dann kommt andere Erde und ein schöner Topf für die Mutti oder den Vati.
Die Living-Soil-Erde fällt hier übrigens raus, weil sie erst bei einem ganzen Durchgang mit vollständig durchlaufener Blüte passt. Ich brauche etwas Strukturstabiles, das den pH besser puffert als Hydroponik. Der Aufwand mit der Wasseraufbereitung ist mir bei Mutterpflanzen zu groß.
Als Vorschlag eine Erde, die ich sehr gemocht habe.
CANNA-Terra-Professional
Ich werde nächstes Jahr ebenfalls komplett torffrei growen.
Auch wenn man es kaum glauben mag: Mit der "Bio Anzucht- und Kräutererde" der Eigenmarke "Naturtalent" von Toom habe ich ziemlich gute Erfahrungen gemacht.
Die Erde ist komplett torffrei und "Bio". Sie hat viel Perlite und ist damit richtig schön luftig, besser als die Blumenerde von Compo Sana. Toll ist außerdem, dass sie sich bei etwas stärkerem Austrocknen nicht auffällig zusammenzieht. Auch mit weniger Wasser behält sie ihre Form, ohne dass der Ballen schrumpft.
40 l - 11,99 € toom.de/p/bio-anzucht-und-kraeutererde-naturt…
20 l - 8,99 € toom.de/p/bio-anzucht-und-kraeutererde-naturt…
Zu bekommen ist sie in jedem Toom Baumarkt, den dürften die meisten irgendwo in der Nähe haben.
Ich war hier an Tag 15 nach der Keimung, da müsstest du inzwischen fast auch sein, und die Pflanzen waren mit dieser Erde riesig und gesund. Besser wüsste ich nicht, wie es gehen sollte.
Für die Anzucht kann ich die Erde deshalb uneingeschränkt empfehlen, weil sie nur bio und sparsam vorgedüngt ist, und ich werde sie beim nächsten Grow dafür wieder nutzen.
Es gibt sicher noch ein Dutzend weitere Hersteller mit guter Erde. Diese hier gehört aber zumindest dazu. In den ersten 3 Wochen, die meine Pflanzen darin standen, hatte ich keine Mängel und nichts Auffälliges.
Leichte Probleme mit Überdüngung hatte ich dagegen, als ich dann in die Compo Sana Blumenerde umgetopft habe. Die Anzuchterde war immer sehr ausgewogen.
(Die Compo Sana Blumenerde will ich damit nicht schlechtreden, man muss sie nur richtig "bedienen" können. Sie hat viel Dünger und passt daher erst in der späten Phase, etwa ab Woche 4. Zu stark austrocknen sollte sie nicht, weil sie Wasser dann nur schwer wieder aufnimmt. Torf ist enthalten, und das ist umwelttechnisch ein Nachteil. Zur richtigen Zeit eingesetzt und immer ausreichend feucht gehalten ist es aber eine gute Erde, mit der man gut arbeiten kann.)
[Bild nicht übernommen]
Es ist Tag 12 nach der Keimung, und sie hängt weit hinterher.
Danke für eure Vorschläge. Die Erde von oben hat leider das Torfproblem, sie kommt vielleicht für jemand anderen infrage.
Die Toomerde schaue ich mir an, wenn es im Frühjahr an die allgemeine Vorzucht geht.
Zum Glück habe ich in der Bucht eine günstige Luftpumpe für Aquarien gefunden. Damit müsste eine Kultur im Wasserreservoir (Deep-Water-Culture) gut machbar sein. Bei der Wasserqualität komme ich allerdings nicht weiter.
Alternativ könnte ich sie in Erde umtopfen
Brokkoli ist ja nicht nur Blume, sondern auch Gemüse. Diese Erde gäbe es bei Toom ebenfalls, dann würde ich mir einen Weg sparen und beides zusammen kaufen.
toom.de/p/naturtalent-by-toomrbio-tomaten-und…
Die zugesetzten Stoffe sind nicht optimal (100 mg N, 250 mg P, 900 mg K/l), ließen sich aber nach Bedarf zudüngen. Andererseits besteht die Erde aus Pflanzenmaterial, was selbst Stickstoff mitbringt.
Die Universalerde enthält übrigens noch mehr K (100 mg N, 300 mg P, 1000 mg K/l)
Bei dieser Erde
toom.de/p/pflanzerde-torffrei-60-l/4520383
steht in den Eigenschaften, dass sie zu 24 % aus organischem Material besteht ... heißt das, der Rest ist Stein, Ton usw., also mineralisch?
[2 Bilder nicht übernommen]
Ich versuche weiterhin herauszufinden, was mit deiner Pflanze genau los ist.
Kokosfaser hat von sich aus so gut wie keine Nährstoffe. Im Internet liest man außerdem, dass Kokosfaser Kalzium und Magnesium sehr stark bindet. Kommt dann noch dein eher alkalisches Leitungswasser in relativ großer Menge dazu, gegossen hast du ja doch recht kräftig, dann gesellt sich zu den ohnehin wenigen Nährstoffen der Kokoserde noch eine Nährstoffsperre wegen des zu hohen pH-Werts. Möglicherweise läuft sie einfach permanent auf Sparflamme. Ohne Nährstoffe kann sie auch keine richtige Photosynthese betreiben, weshalb sie vermutlich nur sehr kleine, dünne und empfindliche Blätter bildet. Die Energie des Lichts kann sie dann gar nicht nutzen. Deshalb reagiert sie höchstwahrscheinlich so empfindlich auf das eigentlich eher schwach bemessene Licht.
Hier ausnahmsweise mal ein Auszug von Gemini, dort ist das Problem mit Kokosfaser recht gut erklärt.
Vielleicht beim nächsten Gießvorgang mit Mineralwasser arbeiten, das senkt den pH-Wert wieder und enthält deutlich mehr Mikronährstoffe als Leitungswasser. Das könnte schon leicht Abhilfe schaffen.
Die endgültige Lösung bringt aber nur das Umtopfen in frische, "richtige" Erde. Dann bist du wieder bei einem sauberen pH-Wert und lieferst der Pflanze mit der neuen Erde die notwendigen Nährstoffe.
Die "Tomatenerde von Naturtalent" hatte ich mir auch schon angesehen, ebenso die "Bio-Universalerde von Naturtalent". Eine von beiden wird es wohl auch bei meinem nächsten Grow, in Kombination mit der Anzuchterde. Die Universalerde scheint etwas stärker gedüngt zu sein als die Tomatenerde.
[Bild nicht übernommen]
Es ist Tag 12
Bei einer Auto hatte ich auch mal ein Problem, das selbst nach Wochen noch da war.
[Bild nicht übernommen]
Danke für den Beitrag oben. Ich tippe ebenfalls auf ein Nährstoffproblem. Der zu hohe pH kann den Nährstoffmangel durch die Blockade natürlich verursacht oder ihn mindestens verschlimmert haben. Umtopfen erscheint mir hier die beste Wahl. Auf das Wurzelsystem, das bisher entstanden ist, bin ich auch neugierig.
Ich plane, die Pflanze Montag oder Dienstag umzutopfen und das Kokos von den Wurzeln zu spülen. Den ganzen Topf unter Wasser halten und so drehen, dass die Wurzeln nach oben stehen, scheint mir die beste Variante.
Und zu dem Kümmerling oben: Das gleiche Problem hatte ich dieses Jahr bei einer der Autos, die im freien Feld gewachsen sind. Sie wuchs ähnlich wie das Exemplar oben, hatte aber zusätzlich Ungezieferdruck und wurde entsprechend angefressen.
Bei Autos begegnen einem solche Kümmerlinge immer wieder. Am besten aussortieren und neu starten
stonerquelle.com/cannabis-gelbe-blattspitzen/
Laut dieser Seite könnten die gelben Blattspitzen auch von Sauerstoffmangel an der Wurzel kommen, zum Beispiel durch übermäßige Bewässerung.
Der Wuchs selbst wäre bei dem wenigen Licht und den wenigen Nährstoffen nicht einmal überraschend.
Auch das würde man beim Umtopfen sehen
Dass Deine geplanten Maßnahmen etwas verbessern, bezweifle ich leider.
Es ist Tag 12 nach der Keimung, und sie hängt weit hinterher.
Umtopfen erscheint mir hier die beste Wahl. Auf das Wurzelsystem, das bisher entstanden ist, bin ich auch neugierig.
Ich vermute, da ist kaum ein Wurzelsystem vorhanden, abgesehen von ein paar Haarwurzeln. Durch Umtopfen und Spülen wirst Du die eher zerstören. Erwarte kein solides Wurzelwerk, das würde mich sehr überraschen.
Wenn Du nicht abbrechen bzw. neu starten willst, lass sie am besten in Ruhe.
I can dress up the dead man - but I can't bring him back to life!
Ich persönlich würde sie mit dem kompletten Wurzelballen umtopfen.
Die Wurzeln finden von allein ihren Weg in das neue Substrat. So erzeugst du aber deutlich weniger Stress.
Mit der neuen Erde gleicht sich der möglicherweise etwas zu hohe pH-Wert von selbst wieder an. Durch die deutlich größere Menge Erde nach dem Umtopfen passiert das problemlos, und durch das Gießen homogenisiert sich das mit der Zeit.
Hier nur ein kurzes Update
Sie ist in die Toom Universalerde umgetopft, außerdem habe ich einen weiteren Topf mit Aussaaterde vorbereitet, damit ich noch einen Samen keimen lassen kann.
Der Unterschied im Wachstum interessiert mich jetzt doch.
Der Samen kommt wahrscheinlich morgen in die Erde. Heute Nacht darf sich die Erde noch erwärmen und die Flüssigkeit etwas verteilen.
[3 Bilder nicht übernommen]
Sie ist in die Toom Universalerde umgetopft
Klasse, ich bin mir recht sicher, dass die Pflanze in höchstens 7 Tagen deutlich kräftiger wird und schneller wächst. Jetzt muss sie sich erstmal vom leichten Umtopfstress erholen, mit Wurzelballen geht das zügig, und dann müssen die Wurzeln ihren Weg in die neue Erde finden.
Der Unterschied im Wachstum interessiert mich jetzt doch.
Darauf bin ich auch sehr gespannt! Eigentlich ein ziemlich interessantes Experiment, verschiedene Substrate zu vergleichen.
(Mit meinen eher teuren Samen könnte ich das allerdings nicht machen, das wäre mir zu risikoreich. Dafür wäre eher Hanf aus Vogelfutter geeignet.)
Der zweite Keimling ist da. Wieder 5 Tage ohne Vorbehandlung, einfach nur in die feuchte, warme Erde gelegt. Die Lampe steht diesmal von Anfang an auf 20 cm Abstand.
Die ältere Early Pearl lebt noch und legt hoffentlich bald mehr Wachstum hin.
Weitere Änderungen:
Die Untersetzer habe ich entfernt, damit die Heizmatte das Substrat hoffentlich wirksamer aufheizt. Außerdem steckt das Thermometer jetzt mit der Messeinheit vollständig in der Erde. Deshalb ist die Erdtemperatur auf Bild 3 so hoch. Eingestellt sind 20 °C.
Hier noch ein Foto vom momentanen Aufbau im Zelt.
Ich hatte ja gehofft, dass sich das Gestänge des Zeltes noch in die richtige Position zieht, wenn das Gewicht der Lampe daran hängt. Das ist leider nicht passiert, ich muss sagen, das Gestänge ist wirklich armselig verarbeitet. Im Dunkeln sieht man außerdem Licht aus dem Zelt herausscheinen.
Bei Zelsius hat man hier leider nicht gut gearbeitet
[3 Bilder nicht übernommen]
Tag 5 nach der Keimung
Tag 26 nach der Keimung
Der Geilwuchs bleibt zum Glück bei beiden im Rahmen, was am kurzen Abstand zwischen Lampe und Pflanze liegen wird. Deutlich bleibt aber, dass die Lichtmenge weit hinter modernen, leistungsstarken Leuchtmitteln zurückbleibt.
Erfreulich ist, dass der zweite Sämling keinerlei Verfärbungen zeigt.
[2 Bilder nicht übernommen]
Der Sämling in der Naturtalent Universalerde scheint keine Probleme zu haben, der Stil ist schön grün, die Blätter sind kräftig.
Der alte Sämling wird offenbar auch deutlich besser. Die neuen Blätter wirken stabiler und weniger verformt.
Es lag also wirklich an der Erde und vielleicht auch etwas am Leitungswasser, Verbrennungen durch zu viel Licht waren es vermutlich nicht. Hätte mich auch gewundert.