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Early Pearl regular im Zelt: Grow mit Startproblemen

Seite 1 von 3 · zum letzten Beitrag

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Hallo in die Runde,

nach meinem Outdoorjahr kam mir der Gedanke, es einmal mit Cannabis im Zelt zu versuchen.

Wenn Licht, Temperatur und Luftfeuchte steuerbar sind, sollte die Ernte planbarer und schneller kommen als draußen. Das gilt jedenfalls für feminisiertes oder reguläres Saatgut, aus dem photoperiodische Pflanzen entstehen.

Photoperiodische Pflanzen haben den Vorteil, dass man Stecklinge von ihnen schneiden kann. Damit bleibt die Genetik über einen Blütezyklus hinaus erhalten. Wer neue Sorten schaffen will, sollte die Genetik kennen, mit der er arbeitet, und genau da will ich hin. Zunächst möchte ich Saatgut gewinnen, deshalb der Anbau im Zelt.

Am 02.12. habe ich ein ordentliches Stück Kokossubstrat mit lauwarmem Wasser aufgequollen und zwei Samen der Early Pearl regular von Sensi Seeds hineingelegt.

Damit die Keimtemperatur von 20 °C stehen bleibt, liegt eine Heizmatte darunter, die ich sowieso für die Voranzucht im Garten habe. Die Töpfe sind alte rechteckige Modelle, vermutlich aus einer Baumschule. Unter ihnen liegen Tonuntersetzer, die die Wärme der Matte speichern und weitergeben sollen.

Obendrüber liegt ein Plüsch-Unterhemd von der Bundeswehr, damit es den Samen warm genug ist.

Für gleichmäßige Feuchte habe ich Frischhaltefolie mit einem Gummi straff über die Töpfe gezogen. Zum Schluss habe ich das Thermometer der Heizmatte durch die Folie in die Erde gesteckt.

Beim Lüften der Töpfe, das übrigens jeden Tag passiert ist, konnte ich mich heute freuen: Beide Samen sind gekeimt, die Pflänzchen strecken sich nach oben.

Klein, aber gleichmäßig.

So sieht der Aufbau im Moment insgesamt aus.

Ein günstiges Zelt mit 80x80x180 cm gibt es schon für 40 €. Bei meinem sitzt das obere Gestänge nicht ganz passgenau, das ist der Haken. Sobald Aktivkohlefilter und Lampe daran hängen, sollte sich das aber zurechtziehen.

Die Lampe hängt vorerst so dicht wie möglich über den Pflanzen, es sind nämlich nur 7,2 Watt! Für ein Zelt in meiner Größe würde man normalerweise Leuchten ab 150 Watt empfehlen. So etwas habe ich auch, es soll aber erstmal in der Ecke bleiben, die Kleinen haben ja noch viel Zeit.

Tipps nehme ich gern, Zelte sind für mich komplettes Neuland.

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Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

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Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Bei meiner Anzucht im Wohnzimmer bin ich mit 70 Watt gestartet und musste wegen Geilwuchs schnell auf 140 Watt hoch.

Im Zelt kann durch die Reflexionen weniger genügen, aber sobald sich die Pflanzen strecken, solltest Du sofort reagieren.

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

Es ist schon richtig, mit der Lampe erstmal vorsichtig zu sein, weil man bei einer neuen Leuchte noch nicht abschätzen kann, wie der Wuchs darunter aussieht. Direkt nach dem Keimen lohnt sich auch ein größerer Abstand, damit die noch kaum vorhandene Biomasse nicht gleich verbrennt.

Schau dir an, wie sie wachsen. Ich rechne damit, dass die beiden Keimlinge eher wenig Blattmasse ausbilden und sich stattdessen strecken.

Erfahrungsgemäß kommst du mit 7,2 Watt, verteilt auf zwei Pflanzen, schon recht dicht an die Pflanzen heran. Ich würde demnächst deutlich näher gehen, 10 bis 15 cm wären passend.

Drei bis vier Tage nach dem Keimen sind die Pflanzen ans Licht gewöhnt. Gerade LED ist relativ ungefährlich, weil im Spektrum weder Infrarot noch sehr kurzwelliges UV steckt. Bei 7,2 Watt LED ist zu viel Licht praktisch nicht möglich, solange der Abstand nicht komplett verschwindet und die LED die Pflanze nicht berührt.

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell
Schau dir an, wie sie wachsen. Ich rechne damit, dass die beiden Keimlinge eher wenig Blattmasse ausbilden und sich stattdessen strecken.

Sehe ich genauso

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Ihr habt recht, die Lampe ist klar zu schwach. Damit die Pflanzen nicht vergeilen, hängt sie jetzt noch tiefer, mit 10 cm Abstand zu den Blättern.

Dass so eine kleine Birne in einem so großen Zelt etwas überhitzt, glaube ich vorerst nicht, aber schauen wir mal. Das Ganze ist ohnehin mehr ein Ausprobieren als ein ernsthafter Versuch, effektiv anzubauen.

Die 10 cm halte ich im Moment noch ein. Sobald die Pflanzen größer werden, bekommen die unteren Triebe zwangsläufig zu wenig Licht.

Das Zelt und die Reflexion an den Außenwänden bringen mir dabei leider nichts. Bei 80 x 80 cm Grundfläche sind es 40 cm bis zum Rand. Ein kleineres Zelt würde die Reflexion also viel besser nutzen. Sinn hätte das aber auch erst, wenn die Lampe mehr Licht liefert.

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Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

Wenn die Pflanzen größer sind, also in Woche 1 bis 3, könntest du noch Papier oder Pappe als Reflektoren rund um die Blumentöpfe stellen, das bringt auch einiges. Theoretisch kannst du auch den Kelch der Lampe mit Papier verlängern und das bis über die Pflanzen ziehen.

Etwa in dieser Art:

So hatte ich mir das selbst improvisiert, allerdings nur wenn es dunkel war, sonst habe ich das zusätzliche Tageslicht mitgenutzt. Das dürfte 30 bis 50 % mehr Licht bringen.

Spätestens in Woche 3 brauchst du aber wohl eine Lampe mit mehr Leistung.

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Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Die Entwicklung könnte etwas besser laufen.

Eine Pflanze ist umgeknickt und geht wahrscheinlich ein, die andere wirkt, als würde sie verbrennen.

Ich würde den Abstand zwischen Lampe und Blattwerk wieder vergrößern, 30 cm halte ich für passend.

Wenn sie sich streckt, kann ich ja immer noch nachjustieren.

Man sieht daran ganz gut, dass Probeläufe durchaus sinnvoll sind.

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Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Die umgeknickte Pflanze kannst Du mit einem Zahnstocher und ein wenig Pfeifenreiniger wieder aufrichten.

(War die Erde zu nass?)

Bei mir unten links zu sehen. (140 Watt, 30-40 cm Abstand) Alter ähnlich.

Und dann noch etwas:

Eine LED gibt nur Licht ab, keine Wärme. Die Wärme kommt vom Gerät.

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Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell
War die Erde zu nass?

Auf jeden Fall

Es wäre bei mir nicht der erste Fall von Unfallkrankheit.

Gegossen habe ich mit Leitungswasser, das allerdings nicht frisch war, sondern schon ein paar Tage stand. Trinken hätte ich das nicht mehr wollen

Jetzt liegt sie erstmal etwas unorthodox in Photosynthesepose

Ich glaube, da kommt nichts mehr.

Das Gute daran: Ich muss mir keine Gedanken mehr machen, ob ich eine zweite Lampe brauche.

Eine LED gibt nur Licht ab, keine Wärme

Damit wäre sie anders als die Sonne.

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Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell
Damit wäre sie anders als die Sonne.

unter anderem 😀 🤣 😎

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell
Unfallkrankheit

umfall, nicht unfall

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

Schade, dass es eine Pflanze mit der "Umfallkrankheit" erwischt hat.

Das kommt meist dann, wenn die Erde zu nass ist und Pilzsporen die Pflanze befallen. Abgestandenes Wasser ist für Pilzsporen natürlich ein größeres Risiko als frisches.

Sehr ärgerlich, das ist kein schöner Start. Wenn du noch Samen übrig hast, kannst du ja nachsäen.

Die Verfärbungen müssen nicht von zu viel Licht kommen, es war aber trotzdem richtig, die Lampe wieder höher zu hängen. Lieber das zusätzliche Risiko ausschließen. Bei Lichtstress werden normalerweise zuerst die Blattspitzen gelb, bei dir sitzen die leicht gelblichen Flecken aber mitten auf dem Blatt, und das wäre für Lichtstress eher untypisch. Zu feuchtes Substrat oder ein unpassender pH-Wert können solche Flecken ebenfalls verursachen. Eingrenzen lässt sich das gerade nur schwer. Ich hatte auch schon Keimlingserde, mit der es nicht gut lief: Da waren die Pflanzen von Anfang an gelblich, als würde die Nährstoffaufnahme nicht stimmen.

Damit wir bei der Beleuchtungsstärke nicht völlig falsch liegen, habe ich das mal durchgerechnet.

Angenommene Werte:

• 7,2 W LED mit 900 Lumen

• Farbtemperatur 4000k

• Abstrahlwinkel 90° (Reflektor)

• Beleuchtung 18 h pro Tag

Das ergibt laut Lumen-nach-PPF-Rechner (waveformlighting.com/horticulture/convert-lum…) ein PPF von 16 µmol/s.

Auf 18 h Beleuchtungsdauer und verschiedene Abstände bei 90° Abstrahlwinkel gerechnet, jeweils Abstand, Fläche A in m², PPFD in µmol/m²/s und DLI bei 18 h in mol/m²/d:

• 10 cm, 0,0314, ≈ 509, ≈ 33,0

• 15 cm, 0,0707, ≈ 226, ≈ 14,7

• 20 cm, 0,1257, ≈ 127, ≈ 8,3

• 25 cm, 0,1963, ≈ 81, ≈ 5,3

• 30 cm, 0,2827, ≈ 56,6, ≈ 3,7

Empfohlene DLI-Werte (cannabizcredit.com/blog/cannabis-dli-calculator) für die jeweiligen Wachstumsphasen:

• Seedling Stage (15-25 DLI)

• Vegetative Stage (25-40 DLI)

• Flowering Stage (35-50 DLI)

Rechnerisch ist damit ein Abstand von 12 bis 15 cm "optimal" und sollte "eigentlich" weder Verbrennungen noch Lichtstress auslösen. Wer vorsichtig sein will, geht eher auf 15 bis 20 cm.

Bei 30 cm liegt der DLI nur bei 3,7, das ist für ordentliche Photosynthese zu wenig und löst den sogenannten "Geilwuchs" aus.

Ich beziehe mich hier ausschließlich auf die berechneten Daten und die dazu vorhandene "Wissenschaft" zum Cannabisanbau. Die Daten deiner Lampe sind angenommene Durchschnittswerte. Selbst wenn sie leicht abweichen, dürfte es sich in diesem Rahmen bewegen, plus/minus 20 %.

Theorie und Praxis sind aber eben zwei Dinge. Vorsicht ist jedenfalls nicht verkehrt. Man will ja wenigstens grob wissen, mit welchen Werten man ungefähr arbeitet.

Am Ende nimmst du zumindest neue Erkenntnisse mit, und dann klappt es spätestens beim nächsten Anlauf besser.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell
Zu feuchtes Substrat oder ein unpassender pH-Wert können solche Flecken ebenfalls verursachen

Laut Trinkwasseranalyse liegt der pH-Wert meines Leitungswassers bei 7,93. Das ist deutlich zu hoch, oder?

Ich gehe von einem Ziel-pH von 6,5 aus. Demnächst mit Regenwasser zu gießen könnte also etwas bringen.

Mein Substrat ist übrigens keine Erde, sondern Kokosfaser. Wenn ich mich nicht irre, gelten damit beim Puffer des Mediums hydroponische Grundsätze

Bis der pH angepasst ist, bleibt die Lampe auf 20 cm.

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Vergiss es, nimm einfach handelsübliche Erde oder Anzuchterde, handfeucht und nicht nass, und ab sofort sehr viel Licht. In der Natur ist beim Aussäen ja auch nicht weniger Licht vorhanden.

Über Dünger würde ich erst nachdenken, wenn die Pflanze vier Wochen alt ist, vielleicht 60 cm hoch, und demnächst anfängt zu riechen.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Noch eine Frage zu den Berechnungen oben: Wie komme ich eigentlich von der Trinkwasseranalyse auf die Menge an Calcium und Magnesium, die ich im Gießwasser brauche?

Und zum Tipp mit der Erde oben: Um Effektivität geht es mir hier gar nicht.

Die Samenherstellung profitiert von Mutterpflanzen, die ich ganzjährig günstig versorgen muss. Da wüsste ich gern, wie wenig nötig ist.

Trotzdem taugt der Grow dazu, die absoluten Grundlagen des Indoor-Anbaus zu erklären.

Hydroponik lässt sich außerdem viel besser automatisieren als Erde

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Ich hatte Dich ganz anders eingeschätzt.

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell
Die Samenherstellung profitiert von Mutterpflanzen, die ich ganzjährig günstig versorgen muss. Da wüsste ich gern, wie wenig nötig ist.

Ich würde Dir empfehlen, einfach ein paar schöne Phänotypen aus handelsüblichen Sorten auszuwählen und sie Dir über Stecklinge als eigene "Hauslinie" zu erhalten. Eine stabile Linie zu züchten kostet sehr viel Zeit, Du wirst über mehrere Generationen bzw. Jahre selektieren müssen, und Platz: Je mehr Pflanzen pro Generation (50+, 100+), desto genauer lässt sich auf gewünschte Eigenschaften wie Wuchsform, Terpenprofil, Wirkstoffgehalt oder Robustheit selektieren. Im kleinen Rahmen mit 2 bis 4 Pflanzen geht das natürlich auch, dann selektierst Du aber zwangsläufig nur nach Gefühl.

Ich sehe hier vor allem die Parallele zum Gießfehler bei meinem ersten Grow, der ebenfalls schiefgegangen ist. Dein Substrat war offenbar zu feucht, und das bremst die Wurzelbildung. Daraus folgt weniger Stabilität von der Wurzel zum Stängel bzw. Keimling und eine schlechtere Nährstoff-Aufnahme. Dazu wird der Stängel durch das Geilen bei zu wenig Licht instabil, es entstehen Mikrorisse im Gewebe, bis hin zum Umknicken. Durch diese Risse kommen Erreger leichter hinein, die eventuell im abgestandenen Gießwasser vorhanden waren, und das zeigt sich dann in Blatt-Verfärbungen und fleckigen Stellen.

Meine Tips für die Zukunft:

• Anzuchterde mit Perliten verwenden, leicht vorgedüngt ist auch in Ordnung, zum Beispiel Lightmix von Biobizz. Und weil Du außerdem den Platz hast: Lass direkt in Endtöpfen mit 19 bis 25 l keimen, das erspart den Stress beim Umtopfen.

• Am Anfang nur sehr wenig gießen, also 2 bis 3 Tage. Der Keimling ist noch winzig und braucht entsprechend wenig Wasser, 50 bis 100 ml.

• Deine 150-W-Lampe kannst Du bedenkenlos gleich einsetzen: 50 bis 60 cm Abstand, die ersten Tage einen Diffusor zwischen Lampe und Keimlingen, auf den Fotos ist das diese milchige Plastiktüte im Hintergrund, und dann beobachten. Cannabis ist eben auch Unkraut und mag viel Licht. Die auf dem Foto nicht sichtbare Lampe mit 100 W hängt auf etwa 45 bis 50 cm Höhe, bei 15-l-Töpfen.

Ich denke, wenn Du diese drei Faktoren in den Griff bekommst, wirst Du künftig keine Probleme mehr mit der Anzucht haben.

Und ja: Hydroponik kann gegenüber Erde Vorteile haben, dann muss man aber exakte Werte bei pH und EC einhalten, auch in Verbindung mit Kokos-Erde, und diese bei jedem Gießen über den sogenannten Runoff-Check prüfen. Normale Erde puffert Unterschiede leichter weg, vor allem in großen Töpfen mit 25 l. Das ist zumindest meine Erfahrung: Das Leitungswasser hier macht bislang keine Probleme, trotz hohem Härtegrad und relativ viel Dünger im Outdoorbereich.

Viel Erfolg beim nächsten Versuch!

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Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Vielen Dank für die Unterstützung und das Interesse.

Ihr habt zweifellos recht damit, dass eine gute Anzuchterde und eine stärkere Lampe deutliche Verbesserungen bringen würden.

Es war etwas zu naiv von mir, den Durchgang auf reinem Kokos anzugehen. Dafür hätte ich das Wasser wirklich besser im Blick haben müssen. Obendrein habe ich heute Schimmel auf der Erde entdeckt, was die These vom Übergießen noch mehr stützt. Und es zeigt sich, dass eine Umluft von Beginn an ebenfalls Vorteile gebracht hätte.

Dem erwähnten Light Mix von Bio Bizz stehe ich wegen des hohen Torfanteils kritisch gegenüber und würde so etwas für mich nicht nehmen. Zu dem Thema gibt es hier ja schon einen eigenen Thread, deshalb bitte ich euch, die Diskussion bei Bedarf an der passenden Stelle zu führen

Um die hohe Sauerstoffdurchlässigkeit von Torf zu erreichen, hielt ich Kokos strukturell für geeignet. Wie schwierig es ist, das Gießwasser entsprechend zu kontrollieren, habe ich klar unterschätzt.

Deine 150-W-Lampe kannst Du bedenkenlos gleich einsetzen: 50 bis 60 cm Abstand, die ersten Tage einen Diffusor zwischen Lampe und Keimlingen, auf den Fotos ist das diese milchige Plastiktüte im Hintergrund, und dann beobachten. Cannabis ist eben auch Unkraut und mag viel Licht. Die auf dem Foto nicht sichtbare Lampe mit 100 W hängt auf etwa 45 bis 50 cm Höhe, bei 15-l-Töpfen.

Könnte ich, ergibt auch total Sinn, verursacht mir momentan aber zu hohe Kosten. Und die kleine Birne will ich sowieso ausprobieren.

Vor 15 Jahren hat man Stecklinge und ähnliche vegetative Gewächse übrigens noch mit Leuchtstoffröhren beleuchtet, die hatten deutlich weniger Leistung.

Ich hatte Dich ganz anders eingeschätzt.

Interessante Aussage.

Vieles davon dürfte daran liegen, dass ich ein analytischer Theoretiker bin, der in das Pareto-Prinzip verliebt ist.

Mehr wäre für mich durchaus drin, aber irgendwer muss doch auch zeigen, wie Anbau unter suboptimalen Bedingungen aussieht.

Hier kommt übrigens noch eine Verteidigung der photoperiodischen Pflanzen:

Ein schlechter Start wirkt sich auf die spätere Pflanze viel weniger aus als bei Automatics.

Bei einer Automatic müsste ich hier neu anfangen, eine photoperiodische Pflanze kann die verlorene Zeit über eine längere Vegetationsphase wieder aufholen.

Ob es überhaupt ein Männchen oder ein Weibchen ist, weiß ich übrigens noch nicht, das zeigt sich erst mit dem Einleiten der Blüte

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Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell
Hier kommt übrigens noch eine Verteidigung der photoperiodischen Pflanzen: Ein schlechter Start wirkt sich auf die spätere Pflanze viel weniger aus als bei Automatics.

Dafür sind aber verschiedene Voraussetzungen nötig, entweder:

Anbau im Zelt, um den Wechsel einleiten zu können, und Profianbau als Anbauverein, oder

eine andere Klimazone, in der das auch in der Natur klappt.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell
eine andere Klimazone, in der das auch in der Natur klappt.

Die Early Pearl ist mit ihrer kurzen Blütezeit extra für unsere Klimazone gezüchtet.

seedfinder.eu/de/strain-info/early-pearl/sens…

Eigentlich wollte ich die Sorte draußen begleiten, aber der Gesetzgeber erlaubt mir keine 6 Pflanzen im gleichen Garten für unsere Familie. Deshalb dieses Experiment.

Vielleicht kann ich schon mal Pollen sammeln, oder, falls es ein Weibchen wird, über Stecklinge einen ernsthaften Grow durchziehen.

Das hier ist ja irgendwie nur ein bisschen Winterprogramm und Herumprobieren.


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