Sorry, ich habe so ein Forum noch nie benutzt und bin technisch nicht besonders fit. Ich habe aber einen ganzen Sack Fragen zu THC und dachte, beim Administrator finde ich vielleicht den Gesprächspartner, den ich suche, um meine kleine Welt wieder zu ordnen.
Echtes THC von früher, Eigenanbau und Hanf als Baum
Seite 1 von 2 · zum letzten Beitrag
Bitte lies dich hier zuerst einmal ein.
Für deine Fragen öffne bitte ein eigenes Thema.
Ich hoffe, dass ein kurzes privates Gespräch möglich ist. Falls nicht, suche ich einfach weiter. Meine Fragen mag ich jedenfalls nicht in eine Gruppe stellen, ich suche eine einzelne Person, die mir antwortet und mir sagt, was bei mir im Kopf schiefläuft. Als Vorgeschmack:
Es geht um THC-Konsum, genauer darum, dass ich in 18 Jahren niemanden getroffen habe, der THC abgibt. Alle haben Selbstgemachtes und tun so, als wäre das das Echte. Reden darf man darüber mit keinem, tut man es doch, verhalten sich alle so, als käme jetzt eine Spezialeinheit auf sie zu, und für die Vernichtung des Unholds, der zu fragen oder zu antworten wagte, wird mehr Aufwand betrieben als bei Terroristen, die nach der Weltherrschaft greifen.
Für mich bleibt nur noch ein Meer von Leuten, die selbstgemachte Blüten vergöttern ...
Warst du schon mal high, hast du THC schon mal 16 Stunden aktiv gespürt und danach drei Tage im passiven Abklingen des Rausches? Wenn ja: Ist dir aufgefallen, dass es keine Gruppen mehr gibt, die echtes THC konsumieren, oder geht das nur mir so?
Und das sind erst ein paar der Fragen ...
In den 90ern habe ich Blüten geerntet, die ohne Zweig mehr als 1,5 kg Trockengewicht auf die Waage gebracht haben und 500 Meter gegen den Wind zu riechen waren. Heute schaue ich auf Buds, die 0,3 bis 0,6 Gramm wiegen und nach nichts riechen. Die Welt, in der ich zu Hause war, gibt es nicht mehr, und ich versuche zu verstehen, warum das so ist: ob sich da nur etwas verlagert hat oder ob echter THC-Konsum ausgestorben ist und draußen nur noch ein paar Spinner mit hochgiftigem Scheiß Modeselbstmord begehen.
Für dein Anliegen bin ich der falsche Ansprechpartner. Ich stelle hier lediglich ein Diskussionsforum bereit, in dem sich Nutzer öffentlich austauschen können. Wenn du Gespräche unter vier Augen führen möchtest, wende dich bitte an Streetworker oder vergleichbare Stellen.
Gute Arbeit leistet zum Beispiel: drogenhilfeschwaben.de
Sorry, Dude, ich bin davon ausgegangen, dass THC-Foren zwangsläufig von THC-Liebhabern und Konsumenten betrieben werden, und in so einem Umfeld müssten meine Fragen doch willkommen sein, weil sich das eigene Leben mit derselben Materie beschäftigt und die Welt draußen in dieser Sache brennt.
Ich glaube nicht, dass Streetworker oder Drogenhilfeorganisationen sich mit den Alltagsproblemen von Konsumenten befassen. Da wird niemand sagen: Joh Mann, da kamen die Studenten der Bundestagsabgeordneten auf die Idee, den Hanfkonsum zu monopolisieren und THC zu vernichten; in den Apotheken wird das echte THC von den im eigenen Umfeld stehen gelassenen THC-Bäumen gratis eingekauft, indem die Patienten BtM-Rezepte bekommen, und genau diesen Patienten gibt man hochgiftiges Homegrown aus, um zweimal zu verdienen, und beherrscht damit inzwischen den Weltmarkt. Falls du echtes THC willst, geh einfach zu einem Albaner, der ab und zu Snuff-Filme dreht, die haben immer was ...
Ich glaube nicht, dass die den Mut haben, der Wahrheit ins Gesicht zu sehen ...
Aber gut, ich will mich nicht aufdrängen und schon gar nicht mit Leuten über Themen reden, von denen sie selbst nichts wissen. Solche Gespräche tragen natürlich keine Früchte.
Ich kiffe selbst schon einige Jahrzehnte, kann deine Aussagen aber überhaupt nicht nachvollziehen. Was du da geschrieben hast, geht mir schon recht deutlich in Richtung Verschwörungstheorie.
Juhu, ein Gesprächspartner =D
Wie sehen deine Sicht und deine Erfahrungen aus, auf welche Zeit beziehen die sich?
Wenn du dein High beschreiben würdest: Mit welchen Worten würdest du das Empfundene ausdrücken?
Ich habe vor 19 Jahren zum letzten Mal THC gekauft, das fühlte sich an wie ... nur Sex mit Models ist besser und intensiver.
Ein Alkoholrausch macht die Psyche angreifbar, während man stoned noch gut mitdenken kann. War immer lustig.
Heute bekomme ich in der Apotheke selbst gezogenen Hanf, verseucht mit Düngemittel; das tut im Hirn weh und fühlt sich gruselig an.
In acht Jahren habe ich in meiner ganzen Stadt nur drei Leute getroffen, die echtes THC bei sich trugen, das war bestimmt 200 Meter weit zu riechen. Aber es sind Fremde, da fragt man natürlich nicht, wo sie so etwas finden.
In Holland gibt es acht echte Coffeeshops mit großer Lizenz und tausende Abgabestellen mit kleiner Lizenz. Die verkaufen aber nicht mehr das, was sie bei diesen acht Shops zum Weiterverkauf einkaufen dürfen, sondern ihr eigenes Selbstgemachtes.
So erlebe ich meine Umwelt, was mache ich falsch? Wo lebt die THC-Szene, die nicht betrügt und gebildet genug ist, damit die eigene Gesundheit nicht leidet? Wie bootet man sein eigenes THC-Gesellschaftsnavi neu, wenn es dazu keine neuen Daten gibt?
Kannst du Klarheit in meinem Gehirn schaffen?
(Wenn ich von Hanf spreche, meine ich immer Genusshanf, keine Industrieerzeugnisse. Die Familie, die ich in Holland kannte, war eine Reeberfamilie der alten Schule, die hat den Angriff damals aber nicht überlebt, als man ihre Bäume klauen kam. Meine Welt gibt es also nicht mehr und ich versuche, mich neu zu orientieren. Kannst du mir helfen, das zu verstehen?)
Dem allem kann ich so überhaupt nicht zustimmen. Gras ist im Schnitt sicher stärker geworden, weil durch Kreuzungen immer neue hochpotente Züchtungen auf den Markt kommen. Dass aber alles Gift sein soll, sehe ich nicht so, man darf ja inzwischen selbst anbauen, dann weißt du, was du bekommst.
Mich würde außerdem interessieren, worauf du deine Behauptungen stützt, oder ob die einfach frei erfunden sind.
PS: Das Gras, das ich konsumiere, riecht noch genauso nach Gras wie früher.
Möglich ist natürlich, dass du auf dem Schwarzmarkt, falls du dort kaufst, einfach synthetische Cannabinoide erwischst, die auf schlechte Buds geträufelt wurden.
Ein Forum ist in der Regel kein Ort für ein ausschließlich privates Gespräch. Einzelne Dinge kann man natürlich per Privatnachricht klären, aber der Sinn eines Forums ist nun mal, der Öffentlichkeit eine Diskussionsplattform zu bieten.
Der Administrator eines Forums ist dabei nur der "Hoster" dieser Plattform. Er muss nicht zwangsläufig Fachwissen zu psychoaktiven Substanzen, Safer Use und psychosozialen Fragen mitbringen.
Wenn du professionelle Hilfe suchst, solltest du dich im Privaten an eine Einrichtung wenden, die sich mit Suchtproblemen oder Psychotherapie auskennt.
Das ist leichter gesagt als getan, und wir helfen dir hier gern so weit wir können. Fachpersonal für psychische Angelegenheiten sind wir aber leider nicht. So etwas klärt man besser im Vier-Augen-Gespräch mit einem kompetenten Gegenüber.
Deine Texte wirken auf mich persönlich etwas wirr.
Du behauptest, es gebe kein "echtes THC" mehr und Cannabis aus Eigenanbau sei heute vergiftet.
Wieso sollte ein natürlich gewachsenes Produkt "vergiftet" sein?
Es gibt unzählige Breeder und Züchtungen, teilweise sogar noch sogenannte "Ur"-Sorten aus den 60ern. Alle diese Sorten unterscheiden sich in irgendeiner Form.
Welches Interesse sollte ein Züchter haben, sein Saatgut von Cannabispflanzen so zu züchten, dass es "giftig" ist? Ich bin mir nicht einmal sicher, ob das überhaupt möglich ist, aber nehmen wir es hypothetisch an.
Gäbe es so ein Produkt, würde es durch den freien Markt und die Vielfalt des Angebots schnell wieder verschwinden. Schlechte Sorten und Breeder werden von unabhängigen Nutzern bewertet, und wer negativ auffällt, bekommt entsprechend negative Bewertungen. Auch in Foren spricht sich herum, wenn an einem Produkt etwas faul ist.
Gerade im Bereich Safer Use (Drugchecking), aber auch unabhängig davon, gibt es eine ganze Reihe von Laboranalysen, die Cannabisprodukte per Gaschromatographie, Hochleistungsflüssigkeitschromatographie oder Massenspektrometrie in ihre einzelnen chemischen Bestandteile zerlegen. Dort sieht man genau, was in einem Produkt enthalten ist. Sollten in unbehandelten Cannabisprodukten tatsächlich "Giftstoffe" entstehen, fiele das schneller auf, als man denkt, und es würden entsprechende Warnungen herausgegeben.
Du kannst also davon ausgehen, dass in natürlich angepflanztem Cannabis keine gefährlichen Giftstoffe stecken, außer eben den gewünschten psychoaktiven Substanzen (Cannabinoiden) und den Stoffen, die bei der Verbrennung entstehen.
Was "Gift" ist, ist wissenschaftlich betrachtet ohnehin schwierig: Psychoaktive Substanzen und eigentlich alle Elemente sind in der falschen Dosierung in gewisser Weise Gift. Wir gehen hier vom "Normalfall" aus, also von dem, was man von normalem Cannabis kennt, und davon, dass diese Cannabinoide für die Wirkung ja gerade gewünscht sind.
Damit ist geklärt: Natürlich angebautes Cannabis ist nicht giftig.
Geändert hat sich gegenüber früher vor allem, dass viele Sorten so selektiert und gekreuzt wurden, dass der THC-Gehalt (meist höher) und die Terpenprofile angepasst sind. Auch Wuchsformen oder die Resistenz gegen Schimmel lassen sich über Selektion optimieren.
In der Natur zählt für eine Pflanze nur, dass sie überlebt und ihre Gene weiterträgt. Ein hoher THC-Gehalt und ein für die menschliche Nase angenehmes Terpenprofil spielen dabei keine Rolle.
Bei diesen Eigenschaften hat der Mensch durch Züchtung, also Selektion, künstlich eingegriffen.
Es gibt allerdings synthetische Cannabinoide. Das sind teils unerforschte Stoffe aus dem Labor, deren Wirkungs- und Nebenwirkungsprofil nicht ausreichend untersucht ist. Weil diese Substanzen so "neu" sind, stehen sie noch nicht auf der Liste der verbotenen Substanzen. Sie können ähnlich wie THC wirken, aber auch ganz anders. Extrem gesteigerter Herzschlag, Panikattacken, Lungenprobleme und Psychosen sind möglich. Die Dosierung ist oft schwierig, weil es kaum Erfahrungswerte gibt.
Und damit kommen wir zu dem Punkt, wo es wirklich "Gift" in Cannabisblüten gibt: auf dem Schwarzmarkt.
Dort gibt es einzelne Dealer, denen jedes Mittel recht ist, um den Profit ihrer Geschäfte zu steigern. Oft wird zum Beispiel THC-freies CBD-Gras gekauft und anschließend mit RC (Research Chemicals), in diesem Fall synthetischen Cannabinoiden, besprüht.
Neben Research Chemicals gibt es auch Methoden, um das Gewicht zu erhöhen und die Blüten harziger aussehen zu lassen: von Haarspray über Brix und Zucker bis zum Einlegen in Düngemitteln.
Dieser ganze Aufwand ist völlig sinnlos, denn damit wird das Produkt unbrauchbar. Aber Dealern, denen die Gesundheit ihrer Kunden egal ist, ist jedes Mittel recht.
Vielen Dank für die ausführliche Darstellung oben, besser hätte ich das nicht formulieren können.
Hui, da muss ich sagen: Ich fühle mich gerade dumm, so richtig ... Das heißt, ich würde mich gern noch zwei Tage einlesen, und wenn ich darf, ich will nichts falsch machen, melde ich mich in bis zu drei Tagen noch einmal dazu. Gerade schaue ich mir die Labortechnik in Wort und Bild an, da muss ich querlesen.
Im Kern ging es mir darum, dass ich viele treffe, bei denen man riecht, dass sie das, was sie tatsächlich genießen, besser nicht konsumieren sollten, weil es wirklich ungesund ist. Ihr habt aber alle Ahnung, deshalb möchte ich mir bei dem, was ich dazu sagen will, sicher sein ... ich habe mich wirklich komisch ausgedrückt.
Ich habe mich oben ja schon ausführlich geäußert und einiges "klargestellt".
Als Home-Grower kann man eigentlich nur zwei Dinge falsch machen, die ungesund sind:
• Cannabis mit Bud Rot (Grauschimmel) ernten
• Cannabis kurz vor der Ernte noch mit synthetischem Dünger düngen und dann ernten
Und wenn man auf dem Schwarzmarkt oder aus fremder Hand kauft und nicht weiß, was mit dem Gras passiert ist, sind wir wieder beim Thema synthetische Cannabinoide und Streckmethoden. Beides habe ich oben schon ausführlich benannt.
Dass Leute solche Produkte konsumieren, kommt durchaus vor. Nicht jeder kann Streckmittel oder synthetische Cannabinoide erkennen, und auch beim Homegrow passieren die oben genannten Fehler, wenn man sich vorher nicht richtig informiert hat.
Nimm dir die Zeit, die du brauchst.
Erst mal danke.
Ich habe inzwischen ein paar Verhaltensweisen nachgelesen und viel durchgegrübelt. Daraus ist der Entschluss entstanden, zuerst mein eigenes Level dazu aufzuschreiben und dabei zu berücksichtigen, dass es Leute gibt, die noch nie so etwas konsumiert haben wie das, was ich hatte. Über die Qualität, die ich gewohnt war, kann ich mich also nicht mit Gleichgesinnten unterhalten.
Probiert es einfach selbst aus, das fühlt sich ehrlicher an, als jemandes Worten zu glauben.
Vielleicht habt ihr so etwas wie eine "Mutti", also diese Pflanze, von der ihr Stecklinge schneidet, vielleicht ist die sogar schon ein paar Jahre alt. Lasst da mal neue Triebe entstehen und diese Triebe AN DER MUTTI-PFLANZE blühen, dann werdet ihr feststellen: je älter die Hanfpflanze, desto wirkungsvoller. Nach etwa 25 bis 30 Jahren seid ihr bei der Qualität, die man in den 90ern überall kaufen konnte. (Ich bin fast 50.)
GENUSSMITTEL DÜNGT MAN NIEMALS, MAN WECHSELT EINMAL IM MONAT DIE ERDE, DANN SIND GENUG NÄHRSTOFFE DA, WEIL SIE IMMER FRISCH IST, und wenn ihr es wie am Kirschbaum macht: die besten Früchte hängen länger als "angegeben".
Airpods sind geil beim Erdewechseln.
Dazu muss man nur noch akzeptieren, dass Hanf nicht so geerntet wird, wie es überall angegeben wird.
Man pflückt von Ästen und Zweigen, ohne diese zu beschädigen, damit im nächsten Jahr so viele neue Triebe wie möglich entstehen können. Nimmt man zu viel von den Ästen und Zweigen weg, kommt im nächsten Jahr kein neuer Trieb mehr. Das ist Hanf.
Genusshanf.
Industriehanf ist Mittel zum Zweck, Industriehanf bekommt keine Liebe.
Vergleicht man die beiden in ihrer Atombindung und schaut auf die Moleküle, dann ist das eine etwas völlig anderes als das andere.
Wart ihr schon mal 18 Stunden breit?
Das fühlt sich geiler an als ein Alkoholrausch mit "ich blicke nichts mehr, habe schon zweimal gekotzt".
Danach kommen drei Tage, in denen man richtig spürt, wie der THC-Anteil im Körper abgebaut wird.
Hättet ihr so etwas schon mal gehabt, wüsstet ihr es und würdet es auch verteidigen. Das tut ihr aber nicht, also seid ihr eine Gruppe, die das nicht kennt. Snoop Dogg raucht niemals das, was ihr kennt, Snoop raucht von alten Bäumen. Snoop würde mich verstehen, informativ betrachtet hätte er natürlich keinen Grund, mit Gemüse wie mir Zeit zu verbringen, aaaber er wüsste, was ich mitteilen wollte.
Ich bin dann durch meine Stadt gelaufen und habe festgestellt, dass es drei Gesellschaften gibt:
• Gruppe 1: Ich habe echtes THC und genieße es.
• Gruppe 2: Ich suche echtes THC und würde es gern genießen.
• Gruppe 3: Ich pflanze ein wenig zu Hause oder sammle von anderen und vermisse nichts, mir gefällt das so.
Ich gehöre zu Gruppe 2 und suche Gruppe 1 zur Orientierung, wo die Leute von damals hin sind. Alle anderen aus Gruppe 3 können mir dabei natürlich nicht helfen.
Hmmm ... lasst euch von der Industrie nicht täuschen, da geht es um billig, Beschiss und Monopolbildung.
THC-Bäume sind in der Regel 14 Meter hoch und 7 Meter breit, und mit den Buds kannst du Leute erschlagen, also wie ein Klavier, das von oben aus dem dritten Stock heruntersaust. Die Dinger wiegen viele Kilo.
It's a kind of magic
GENUSSMITTEL DÜNGT MAN NIEMALS, MAN WECHSELT EINMAL IM MONAT DIE ERDE, DANN SIND GENUG NÄHRSTOFFE DA, WEIL SIE IMMER FRISCH IST, und wenn ihr es wie am Kirschbaum macht: die besten Früchte hängen länger als "angegeben".
Bei kleineren Töpfen ist das schwierig, in einem großen mag es gehen. Man kann organische Dünger wie Hornspäne, Kompost oder Guano auch weiter unten in den Topf geben oder ins Gießwasser. Mit mineralischen Düngern muss man nicht zwingend arbeiten.
Die Erde auszutauschen erscheint mir schwierig, denn sobald die Wurzeln das Substrat, also die Erde, großflächig durchzogen haben, kann man sie nicht mal eben wechseln, ohne dass die Pflanze erheblich darunter leidet. Man könnte immer wieder einen größeren Topf nehmen, das klingt für mich aber aufwendig. Warum man das machen sollte, wüsste ich nicht, wer darauf schwört, kann es gern so halten.
Werden die Pflanzen spät geerntet, bekommt man meist leicht größere Blüten. Dabei wandelt sich aber THC in CBN um, sichtbar an orangenen Trichomen. Das wirkt etwas anders und milder als THC, was man mögen kann oder eben nicht. Erntet man viel zu spät, sollte die Wirkung auf wissenschaftlicher Grundlage eher schwächer sein.
Man pflückt von Ästen und Zweigen, ohne diese zu beschädigen, damit im nächsten Jahr so viele neue Triebe wie möglich entstehen können. Nimmt man zu viel von den Ästen und Zweigen weg, kommt im nächsten Jahr kein neuer Trieb mehr. Das ist Hanf.
Hanf ist keine mehrjährige Pflanze, sobald die Blütephase eingeleitet ist. Beginnt die Blüte, durch weniger Licht, also unter etwa 13 Stunden, oder bei Autoflower automatisch, dann bildet die Pflanze ihre Blüten und stirbt irgendwann ab. Es handelt sich nicht um einen Apfelbaum, der immer weiterwächst und jedes Jahr erneut Früchte trägt.
Eine Mutterpflanze, die nie in die Blütephase geschickt wurde, hält sich mehrere Jahre, aber eben nur, weil sie nicht blüht. Von ihr kann man Stecklinge abschneiden und einpflanzen, die man dann in die Blüte schickt.
Ist eine Pflanze in der Blütephase, ist ihr baldiges Ende praktisch vorprogrammiert.
Das Pflücken, das du beschreibst, funktioniert so nicht, weil die Blüten etwa zur gleichen Zeit fertig werden, mit Ausnahme einiger unterer Seitenäste, die weniger Licht abbekommen haben. Man kann höchstens in zwei Zyklen ernten: zuerst Mainbud und große Seitentriebe, ein bis zwei Wochen später die zuvor noch kleinen Blüten an den lichtarmen Stellen.
Eine schonende Ernte bedeutet, die Pflanze langsam und komplett im Dunkeln zu trocknen. Idealerweise hängt man größere Teile bei etwa 15 bis 20 °C und einer Raumluftfeuchte von etwa 50 bis 60 % auf. So gibt die Pflanze ihre Feuchtigkeit möglichst langsam ab und das noch vorhandene Chlorophyll baut sich ab. Chlorophyll erzeugt beim Rauchen kratzende Eigenschaften, das will man so weit wie möglich abbauen.
Gelagert werden sollten die trockenen Blüten dann bei etwa 60 % Restfeuchte in luftdichten Behältern, idealerweise in Glasgefäßen. Durch Glas diffundiert keine Luft, und Schadstoffe gibt es ebenfalls nicht ab.
Wer Lust darauf hat, kann den Chlorophyllabbau per Fermentation weiter optimieren. Dazu lagert man die Blüten mit mehr Feuchte, ungefähr 70 %, schon in den Glasgefäßen und lüftet mehrmals täglich, damit die Feuchte noch langsamer sinkt. Dieser Prozess zieht sich zwei bis drei Wochen. Ist die Restfeuchte bei 60 % angekommen, braucht das Glas kein Lüften mehr.
Öffnet man sein Glas mit den Blüten häufiger, kann die Feuchte deutlich unter 60 % fallen. Ist das Gras zu trocken, kratzt es beim Verbrennen wieder mehr. Dagegen hilft ein sogenanntes Feuchtigkeitspack im Glasbehälter: Es gibt Feuchte ab, wenn die Luftfeuchte in den Blüten zu niedrig wird, sodass sie länger gehalten wird und beim häufigen Öffnen der Gläser nicht so schnell verloren geht.
Wart ihr schon mal 18 Stunden breit?
Ja, wenn ich Cannabinoide gegessen und vorher decarboxyliert einnehme. Geraucht wirkt Cannabis bei mir in der Regel maximal sechs Stunden und klingt dann spätestens langsam ab. Eine entspannte Wirkung merkt man subtil noch, der Mindtrip ist nach sechs Stunden aber spätestens vorbei.
THC-Bäume sind in der Regel 14 Meter hoch und 7 Meter breit, und mit den Buds kannst du Leute erschlagen
Das kommt mir ebenfalls unrealistisch vor. Wie gesagt beginnen Cannabispflanzen in der Natur zu blühen, wenn die Tage kurz sind, und sind deshalb einjährig. Höhen von bis zu 4 Metern sind bei Sativas realistisch, mehr eher nicht. Indica-dominante Strains wachsen buschiger, aber nicht so in die Höhe, 3 Meter sind hier in der Natur bei optimalen Nährstoffen meistens das Maximum.
Ich kann deine Fragen leider nur biologisch und wissenschaftlich betrachten und so beantworten. Was du zu wissen glaubst und was nicht belegbar ist, kann ich dann leider auch nicht mit Fakten belegen oder beantworten.
Am Ende frage ich mich, woher du die Angaben nimmst, die du hier nennst. Es muss ja irgendeine Quelle geben, oder hast du Leute wie Snoop Dogg persönlich getroffen? Und wo hast du so eine riesige Cannabispflanze gesehen? Bei 14 Metern reden wir über eine ganz andere Größenordnung.
Ach, und nimm meine Aussagen bitte nicht als Angriff, auch wenn sie möglicherweise von deiner Denkweise abweichen.
Mir geht es darum, dir zu helfen und die Sache fachlich einzuordnen. Aussagen, die ich für nicht korrekt halte, versuche ich einfach nur zu korrigieren und nach meinem Wissensstand zu beschreiben.
Das heißt nicht, dass es böse gemeint ist oder sich gegen dich richtet. Zum einen weiß niemand alles über das Thema, du nicht und ich auch nicht. Fachlich ist Cannabisanbau samt allem, was dazugehört, ziemlich komplex. In manchen Bereichen gibt es dabei auch kein Richtig oder Falsch, der eine macht es so, der andere so.
Bei vielen Punkten ist ohnehin Spielraum vorhanden, beim Anbau, beim Trimmen, beim Trocknen. Ich habe mich auf die gängigen Vorgehensweisen bezogen. Viele Wege führen aber nach Rom, und beim Cannabisanbau mit allem drumherum ist das genauso. Dazu kommt, dass jeder individuell ist und andere Vorstellungen und Ansprüche hat.
Auch die Erfahrung macht viel aus. Wenn eine Methode in der Vergangenheit gut funktioniert hat, gilt: never change a running system.
Ich habe einfach alles mit dem Wissen beantwortet, das ich habe.
Hmm ... wie kann ich dir ein Bild zusenden, vielleicht über eine neue Spam-Mail-Adresse? Du kennst mich ja nicht, und Sicherheit geht vor.
Nein, Snoop kenne ich nicht persönlich, ich nutze ihn nur gern als Beispiel, weil viele ihr THC-Idol in ihm sehen und meist davon ausgehen, dass solche Leute Ahnung, extreme Ansprüche und gute Kontakte haben.
Dein Wissen mag ich, es ist alles richtig und in besserem Deutsch als meine grammatikalische Sauerei von Text, das der beiden anderen auch.
Das mit dem Düngen über organische Mittel, ja, definitiv ja. Für einen Baum gibt es eine Menge schöner Begleitpflanzen, die den Boden erhalten.
Als Baum und mehrjährig betrachtet hört das Ding bei unendlichem Bodenraum eigentlich nie auf zu wachsen.
Ich würde mich freuen, wenn die Bilder das Interesse wecken würden, es mal mit einer von drei Pflanzen zu versuchen:
In Holland bei einem Reeber Samen kaufen, die sind erheblich größer, haben bessere Genetik, kommen von einem Baum und waren nie Schadstoffen ausgesetzt.
Pflanzen einsetzen und drei Jahre warten.
Die erste Blüte einleiten und versuchen, keine Zweige oder gar Äste abzutrennen, dann sieht man weiter.
Was im Topf übrig bleibt, weiter am Leben halten; in spätestens zwei Jahren treiben diese Pflanzen wieder aus. Man schickt sie nicht gleich in die zweite Blüte, sondern lässt erst mal etwas Neues entstehen und leitet dann die zweite Blüte ein.
Und so immer weiter mit derselben einen Pflanze, die über die Jahre zum Baum heranwächst.
Sie darf gern 50 cm klein bleiben, wenn man in der ersten Zeit mit echt winzigen Töpfen arbeitet, in der Blüte treiben die Dinger ja ordentlich aus. Dabei lässt man sie alt werden.
Man arbeitet mit Airpods, dann geht das Erdewechseln leicht und schnell, sogar während der Blüte, dafür sind die da. Dabei schneidet man die Spitzen der Wurzeln, wie es ein Friseur tun würde, das hält fit.
Und nach 25 Jahren erntet man etwas, das so aufdringlich riecht, dass man wirklich achtgeben muss, was man wie tut.
Sag Bescheid, an welche Mail ich zwei oder drei Fotos schicken kann, dann siehst du, was ich meine.
(Ich habe übrigens noch keine Samen aus dem Internet länger als etwa zwölf Monate halten können, die sind mir alle weggestorben. Ich versuche irgendwie an anderes Saatgut zu kommen; die Online-Seeds sind für mich persönlich Abzocke, und ich nutze dabei nur Quellen, die ein Noob auch aufsuchen würde, das schränkt ein ...)
Mann, so gut habe ich mich seit Jahren nicht mehr unterhalten, danke auch an die beiden anderen hier und an dich.
Bei mir wächst Hanf nicht in den Himmel =D nur theoretisch, der Baum könnte es, egal welche Höhe.
Das muss aber jeder selbst wissen: Falls geerntet wird, sollte sich daraus keine Straftat ergeben ... das wäre echt viel.
Wie gesagt können die Dinger auch ewig klein bleiben und dabei uralt werden, potenten Samen vorausgesetzt.
So nehme ich es für mich wahr. Ich habe auch ein paar Wachstumsforschungen geplant, mich interessiert zum Beispiel, ob beim Bestäuben durch männlichen Pollenstaub zwangsläufig immer eine andere Sorte herauskommt, sofern es unterschiedliche Sorten sind.
Derzeit stirbt mir der Bockmist aus dem Internet aber förmlich im Anzuchttopf weg, das suckt ...
Ich glaube, es sind hundsmiserable Samen. Mir kommt gerade eine meiner Meinung nach treffende Bezeichnung in den Kopf: Hanf wächst mehrjährig und blüht einjährig, und wenn man es richtig macht, eigentlich jedes Jahr; wie eine Weinrebe wird diese Pflanze immer besser.
Eher wie ein Baum, mit Ästen und Zweigen.
Hmm, das sind alles Pflanzen mit eingeschränktem Lebenszyklus.
Ein schöner Hanfsamen kann zum Beispiel Folgendes:
Stell dir vor, du wärst ein Hanfsamen und würdest von einem Tier hinter einen etwa 1,5 Meter hohen Busch gebracht. Eigentlich warst du Futter, aber wie das so ist, wurdest du liegen gelassen, und die Natur meint es gut mit dir: rundherum eine tolle kleine Pfütze. Du wurzelst und suchst in der vegetativen Phase deines Lebens nach viel Licht. Diese vegetative Phase erlebst du jedes Frühjahr, an den richtigen Stellen der Erdkugel sogar ganzjährig, und jedes Jahr treibst du neu in Richtung Sonne. Hinter dem Busch ist es dunkler als oben in der Sonne, also reckst und streckst du dich. Dann ist das Frühjahr vorbei und der Sommer brezelt, so richtig.
Vielleicht gehst du dieses Jahr noch in deine erste Blüte, die kommt bestimmt sehr spät, das Licht dauert nicht mehr lang genug. Deine mickrigen Buds erzeugen Samen und versuchen, sich auch woanders auszubreiten.
Die Stelle hinter dem Busch hält zufällig alle Tiere fern, du hast fast keinen Trieb an hungrige Wesen verloren, ein paar haben etwas geblüht, und diese Blüte blieb am Trieb, bis du dich in vollständig natürlicher Form selbst kompostiert hast. Deshalb startest du in dein zweites Lebensjahr schon mit vielen kleinen Zweigen, von denen neue Triebe ausgehen, immer in Richtung Sonne. Die stehen jetzt günstiger, dein Stamm verholzt schon, sie blühen recht saftig, die Natur findet es geil, dass du da bist, und die Tiere sind eeecht glücklich darüber.
In diesem Jahr verlierst du etwa ein Viertel deiner Triebe an hungrige Tiere oder kleine Genießer, drei kleine Zweige sind abgebrochen, und aus den verbliebenen Zweigen hast du schon kleine Äste entwickelt, von denen Zweige abgehen, an denen im dritten Jahr wieder neue Triebe wachsen.
Du bist schon ein wenig größer, und weil du hinter dem Busch stehst, trocknet dein Boden in der Sonne nicht so aus. Du findest das Leben geil und zeigst das dieses Jahr mal so richtig.
Von den nun annehmbaren Ästen gehen Zweige ab, die dieses Jahr selbst zu Ästen werden, und von diesen Zweigen treiben neue Triebe aus. Bei der Blütenentwicklung schießt du wie gewohnt hoch in die Sonne.
Der Winter kommt, und mit dem vierten Frühling kommen die nächsten Triebe an Zweigen, die an Ästen hängen. Deine Äste sind inzwischen sehr dick, denn deine Blütenfrucht wiegt langsam echt viel. (Im Topf ist das natürlich alles viiiiel kleiner und leichter, aber so verbringst du den Rest deines Lebens.) Und weil dich auf der Lichtung alle lieben, bist du nun etwa 25 bis 30 Jahre alt, mit entsprechender Astentwicklung, und verbringst deine Zeit damit, halbnackten Nymphen im Stringtanga zuzusehen, wie sie durch die Landschaft über die Wiese rollen und purzeln und niemandem sagen wollen, warum sie am liebsten auf deiner Lichtung oder deinem Hügel chillen. Das weißt nur du, und die Mädels wissen es.
Du bist jetzt ein Baum. Du hättest bei höherem Nahrungsbedarf der Tierwelt auch als Busch leben können, aber du bist ein Baum und schaust auf die gekeimten Samen deiner Früchte. Du siehst, dass andere Verwandte nicht so viel Glück haben wie du, im besten Fall bis zum Strauch kommen und dann gefressen werden, aber du als Baum chillst und schaust den anderen Mädels im Tanga auf der Wiese in den Ausschnitt ...
Jedes Jahr aufs Neue ...
Eher so, meine ich. Darf aber jeder für sich selbst durchspielen, man lernt immer etwas dabei.
Das Emoticon auf der Startseite ist Brokkoli und kein Baum, das Symbol wird sehr verbreitet für Cannabis verwendet.