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Cannabis gegen chronische Gelenk- und Rückenschmerzen

Seite 1 von 2 · zum letzten Beitrag

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

In der Welt der neuen Medizin bin ich völliger Anfänger und bin nur durch Zufall darauf gekommen. Ich bin da recht blauäugig herangegangen, deshalb wäre etwas Unterstützung schön.

Beim Herumstöbern im Netz bin ich auf eine Seite gestoßen, die Privatrezepte anbot, und ich dachte mir, das teste ich einfach mal. Die Bestellung lief völlig problemlos. Damals wusste ich noch nicht, wie man das Zeug überhaupt einnimmt und so weiter. Da habe ich zum ersten Mal von einem Vaporizer gehört und mich für einen Wolkenkraft entschieden.

Ich bin schon etwas älter und habe chronische Gelenk- und Rückenschmerzen, in den Knien besonders heftig.

Gekauft habe ich einen Wolkenkraft Äris Ultra Vaporizer, neu.

Bei der Temperatur habe ich zwischen 175 und 190 Grad herumprobiert und bin dann bei 180 bis 185 geblieben.

Als Medizin habe ich Remexian 25/1 GFR – Godfather für 7,50 pro Gramm, fürs Ausprobieren habe ich bewusst im mittleren Preisbereich gesucht.

Bisher habe ich die Medizin immer nur in eine Kapsel gegeben und dann gedampft, aber eine positive Erfahrung war bislang nicht dabei. Ich hatte ja gehofft, dass das Dampfen die Schmerzen etwas dämpft.

Ich habe schon überlegt, es ohne Kapsel und damit mit einer höheren Dosis beziehungsweise Menge zu versuchen, war mir bisher aber unsicher – wäre das sinnvoll?

Außerdem würde ich gern eine etwas stärkere Medizin testen und freue mich über Hinweise dazu.

Über Selbstanbau habe ich noch nicht ernsthaft nachgedacht, das fällt wohl auch weg, weil mir das ganze Equipment zu teuer ist.

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Hi.

Ich habe einen Vaporizer auch mal ausprobiert und nichts gemerkt, möglicherweise ist das ein Anfängerfehler.

Es gibt doch diese Hanf-Läden, dort kann man sich in der Regel vor Ort persönlich beraten lassen, und sie können dir auch verschiedene Geräte zeigen.

Am Kraut liegt es nicht; 25/1 heißt 25 % THC, das ist schon vergleichsweise stark.

Wenn du das Rauchen umgehen willst, kannst du die Medizin zum Beispiel auch in Lebensmitteln verarbeiten. Dazu solltest du dir aber Rezepte und Anleitungen suchen, denn es ist etwas aufwendiger (die Medizin muss erhitzt werden, damit das THC in eine konsumierbare Form kommt, danach kann man es weiterverarbeiten, insgesamt geht das über ein paar Stunden – in Lebensmitteln wirkt es aber sehr stark).

Als Anfänger solltest du bei DIESER Stärke wirklich nicht mehr als ein Zehntel Gramm für Lebensmittel nehmen, um erst mal zu schauen, wie es dir damit geht.

"Außerdem würde ich gern eine etwas stärkere Medizin testen und freue mich über Hinweise dazu."

Wie gesagt, 25 % ist schon ordentlich hoch, gerade für Anfänger. Auch wenn es im Vapo nicht so gewirkt hat wie gewünscht, hat das Kraut ein heftiges Potenzial 🙂

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Danke für die ausführliche Antwort. Dass es direkt an diesem Typ Vaporizer liegt, glaube ich eher nicht, ich habe ja eine Weile gesucht und gelesen, und gerade dieser Typ wurde immer wieder gelobt.

Wie gesagt habe ich die Medizin bisher in einer Dosierkapsel für Kräuter verdampft vapowelt.de/Tragbare-Vaporizer/WOLKENKRAFT-Ae…

Ohne Kapsel dürften Dosis und Wirkung höher sein, aber da wollte ich erst mal Erfahrungen sammeln.

Einen Hanf-Laden gibt es hier in der Nähe nicht wirklich, ich muss mir wohl die Zeit nehmen und in die Hauptstadt fahren.

Eine Frage an die Vaporizer-Nutzer: wie fein mahlt ihr eure Medizin mit dem Grinder? Vielleicht steckt da ja auch mein Fehler.

Das Gerät gebe ich jedenfalls noch nicht auf.

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Also, ich bringe ein paar Jahre Erfahrung mit (eher die missbräuchliche Sorte, aber heute habe ich einen guten Umgang damit, deshalb finde ich, dass meine Erlebnisse als Erfahrung zählen dürfen 🙂 )

Natürlich kann es auch sein, dass der Vapo nicht der Grund ist.*

Für mich selbst würde ich es SO testen:

FALLS du rauchst, dreh dir eine KLEINE Zigarette mit Kraut.

Falls nicht, versuch es doch mit Lebensmitteln, suche nach Anleitungen zum Decarboxylieren von THC (das macht es konsumierbar) und nach Rezepten.

Seiten verlinke ich nicht gern, aber du findest dazu sofort etwas.

*Fast vergessen:

Bei manchen Leuten wirkt THC nicht gleich, ich habe als Jugendlicher erst beim vierten Joint etwas gespürt.

Wenn du THC wirklich nutzen möchtest, probier es noch ein paar Mal, also heute, übermorgen, eben über einige Tage verteilt. Kann sein, dass es plötzlich wirkt.

BITTE SEI VORSICHTIG:

25 % im Vaporizer, das kann unter Umständen ganz schön reinhauen(!)

Nimm vielleicht einen, zwei oder drei Züge (mit dem Vapo kenne ich mich nicht aus, falls jemand anderes da Erfahrung hat und das besser einschätzen kann, gern melden) und warte eine halbe Stunde, entspannt und ohne feste Erwartungen.

Wenn es wirkt, wirst du das ganz sicher bemerken.

Ich wünsche dir Erfolg und gute Erfahrungen, teil sie gern hier mit uns, wenn du magst 🙂

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Was ist an der Art meines Berichts sonderbar? Ich kenne mich in Foren einfach nicht so aus.

Und zum ausführlichen Hinweis oben: danke, das schaue ich mir an, mal sehen, was ich daraus mache. Leider bist du der Einzige hier, der mir zu helfen versucht, und dafür bin ich dankbar.

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell
Was ist an der Art meines Berichts sonderbar? Ich kenne mich in Foren einfach nicht so aus.

Die Anmerkung dazu verstehe ich auch nicht richtig. Das war doch ein ganz normaler Bericht.

Zu deinen Fragen: hast du überhaupt keine Besserung bemerkt? Vielleicht tastest du dich noch einmal mit etwas mehr heran oder probierst eine andere Sorte oder auch eine andere Konsumform. Hast du es schon mal als Joint geraucht?

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Danke, leider spüre ich bis heute keinen Unterschied. An eine andere Sorte habe ich auch schon gedacht und bin ja auch auf der Suche, beziehungsweise ich hatte auf einen Tipp gehofft.

Außer mit dem Vaporizer habe ich bisher überhaupt keine Erfahrung mit der Medizin.

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell

Bei mir hilft THC gegen Schmerzen auch nicht, im Gegenteil, ich achte dabei stärker auf den Schmerz. Das dürfte aber von Patient zu Patient unterschiedlich sein.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Schlimmer geworden ist es bei mir nicht, ich hatte gehofft, dass die Knieschmerzen etwas nachlassen und ich von den Tabletten ein Stück wegkomme.

Was meinst du damit, dass du dich dabei stärker auf den Schmerz konzentrierst?

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell

Na ja, wenn ich etwas geraucht habe, richte ich die Aufmerksamkeit manchmal mehr auf meinen Körper, als mir angenehm ist. Ich stelle mir vor, dass man dann auch den Schmerz stärker in den Fokus nimmt und ihn vielleicht intensiver wahrnimmt?!

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Danke euch allen für die Unterstützung bis hierhin. Gestern Abend habe ich den Vaporizer ohne Kapsel zu drei Vierteln gefüllt, und das war schon ein anderes Gefühl. Heute bei der Gassirunde habe ich die Kammer dann ganz voll gemacht und hatte nach dem Dampfen ein angenehmes Gefühl, ungefähr in der Richtung, die ich mir gewünscht hatte.

Ich will aber klarstellen, dass es mir nicht ums High-Werden geht. Trotzdem werde ich jetzt noch eine stärkere Sorte testen, in der Hoffnung, damit den richtigen Treffer zu landen.

Bestellt jemand von euch Medizin über ein Privatrezept, und wenn ja, wo? Dankbar wäre ich auch für einen Tipp, welche Medizin ich mal probieren sollte.

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Schön zu lesen, dass der Vapo bei dir inzwischen etwas bringt.

Du schreibst, du willst nicht high werden, das verstehe ich.

Dann solltest du vielleicht gerade kein stärkeres Weed testen.*

Probier erst am Konsum selbst herum, beim Vapo lässt sich womöglich noch etwas verbessern: Temperatur, Füllmenge, der Zeitpunkt, WANN du dampfst (vor dem Essen, nach dem Aufstehen, nach einer anstrengenden Phase oder wenn du entspannt bist).

All das kann die Wirkung verändern.

Meine Rezepte kommen von Doktorabc, davon sehe ich immer ein Werbebanner, deshalb habe ich es ausprobiert.

Es gibt aber sehr viele Anbieter, schau dir die Angebote einfach mal an. Wenn dir das nicht geheuer ist, bleibt dir der Beitritt in einen Cannabis-Club oder der eigene Anbau, das wären die weiteren legalen Wege (korrigiert mich gern, falls ich etwas Falsches schreibe).

*Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass du high wirst; teste deshalb am besten erst dein jetziges, probier dich aus und sammel Erfahrungen.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell
*Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass du high wirst; teste deshalb am besten erst dein jetziges, probier dich aus und sammel Erfahrungen.

Ganz toller Beitrag, danke.

Bisher habe ich höchstens zweimal am Tag gedampft und werde jetzt ein paar Tage aussetzen, weil ich einen Termin beim Orthopäden habe und mit dem Auto hinmuss. Danach habe ich Ruhe vom Autofahren und mehr Zeit zum Ausprobieren.

Online bestellt habe ich bisher einmal, aber das waren Erstrezept und Folgerezept mit fast 14 Euro teurer als bei anderen Webseiten. Erfahrungsberichte findet man ja überall, ich glaube aber Leuten mehr, die sich in einem Forum Mühe geben.

Ich werde deinen Rat befolgen und herumexperimentieren, wenn ich dann auch öfter am Tag dampfe.

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Mega, ich denke, du wirst bei den Schmerzen Erfolge sehen.

Versuch außerdem, dich immer weiter über Cannabis zu informieren:

Wie fühlt sich die Wirkung an, wie wirkt es chemisch und biologisch, welche Erfahrungen berichten Konsumenten und welche negativen Berichte gibt es, und so weiter.

Je mehr Infos du zusammenträgst, ganz nach deinem Interesse, desto besser kannst du den Konsum einordnen.

Am wichtigsten finde ich aber:

Spür dich selbst, achte also darauf, wie es dir geht. Werde feinfühlig, aber nicht überempfindlich – bleib gelassen 🙂

Denn solange es dir gut tut – und Gutes bewirkt – machst du es richtig.

Archiv-Mitglied EArchiv · redaktionell
Online bestellt habe ich bisher einmal, aber das waren Erstrezept und Folgerezept mit fast 14 Euro teurer als bei anderen Webseiten. Erfahrungsberichte findet man ja überall, ich glaube aber Leuten mehr, die sich in einem Forum Mühe geben.

Rezepte bekommst du zum Beispiel bei Dr. Ansay (dransay.com/cannabis-rezept-online/) und bei DoktorABC, das sind beides Anbieter, die Rezepte ausstellen.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Selbstanbau daheim könnte ich mir vorstellen, wenn es einigermaßen einfach wäre, aber ein Zelt, die Technik und der ganze Kram wären mir zu teuer, und einen Samen in einen Blumentopf zu stecken und zu warten, wird ja nicht klappen.

Dass Cannabis so billig sei, liegt wohl im Auge des Betrachters. Ich komme mit meiner EU-Rente nicht weit, und jeden Monat ein Privatrezept für Medizin ist schwer machbar.

Wie kommst du auf 50 Gramm im Jahr?

Die Höchstmenge, die ein Arzt pro Monat verschreiben darf, liegt grundsätzlich bei 100 Gramm Cannabisblüten.

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

Das eine hat mit dem anderen aber nichts zu tun. Hier ging es ausdrücklich darum, wie viel ein Arzt im Monat verschreiben darf. Und das sind 100 g (und ja, die darf man dann auch besitzen, wenn es medizinisches Cannabis ist, das per Rezept verschrieben wurde). Bitte nicht mit dem Eigenanbau und der dabei maximal erlaubten Erntemenge durcheinanderbringen.

(Keine Rechtsberatung)

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

100 g, hm, also wenn man kein starker Kiffer ist und sowieso nur sehr wenig konsumiert, dann kommt man mit 100 g tatsächlich auch mal ein ganzes Jahr aus, selbst wenn man fast täglich konsumiert.

Die Menge ist also, finde ich, nicht schlecht bemessen.

0,25 g oder 0,3 g (für ein normales Zigarettenpapier, gemischt mit mindestens etwas Tabak, ist das schon nicht wenig) wären eine gute Zigarette; bei Kraut mit 25 % / 1 % ist das auch recht stark (ich habe momentan 30 %, und das ist für mich – und ich bin schon einiges gewöhnt – an manchen Abenden echt eine Keule).

Weniger wirkt also wohl auch, je nach medizinischem Fall natürlich (ausreichend? liegt vermutlich auch am Gewöhnungseffekt), und weniger heißt AUCH, dass ein Gewöhnungseffekt später oder schwächer eintritt.

So betrachtet ist das, was man selbst anbauen und behalten darf, wirklich eine Menge.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell
Und mit einer Lampe und einem Blumentopf bis zur Blüte, danach übernimmt die Sonne auf dem Balkon. Ganz einfach.

Bei mir im Wohnzimmer knallt die Sonne von früh morgens bis etwa 14.30 Uhr voll herein, das wäre sicher kein Nachteil. Was für eine Lampe meinst du, müsste die ständig an sein und außerdem Wärme abgeben?

Ich probiere es einfach mal und bestelle höchstens drei Samen, irgendetwas wird sich ja finden.

Morgen nach dem Arztbesuch experimentiere ich weiter mit Menge und Temperatur.

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell
... Daher die Möglichkeit mit Zelt und Abluftsystem

...was dann aber wieder teuer wird.

Zelt mit Abluftsystem und Lampe kostet eben schon ein paar Hundert Euro.

Und man darf nicht vergessen, dass die Abluft irgendwohin muss (zum Beispiel Fenster), also muss deine Wohnung dazu passen; bei mir geht es zum Beispiel nicht, wegen der Wohnungsgröße und einiger anderer Faktoren.

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell

Danke für den Tipp 😀

aber glaub mir, selbst der kleinste Konsum macht sich in der Psyche, in den Gedanken und in der Körperwahrnehmung bemerkbar.


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