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Autoflower outdoor in 500-ml-Töpfen, stark gebunden

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Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Moin zusammen,

bei mir liegen noch drei Autoflower-Samen herum, die ich nicht mit ins nächste Jahr nehmen will. Deshalb habe ich mir dazu ein Projekt überlegt, auf das ich Lust habe.

Die restlichen Samen wandern in Blumentöpfe mit nur 500 ml Volumen, die ich mir selbst in einer etwas exotischen Form am 3D-Drucker gedruckt habe. Was am Ende an Ertrag herauskommt, ist dabei völlig egal, es geht rein um den Spaß und ums Ausprobieren.

Beim Design habe ich auf zwei Dinge geachtet. Zum einen sind die Töpfe gut belüftet, damit CO² und Sauerstoff möglichst gut ankommen. Zum anderen sind sie sehr tief und werden nach unten hin breiter. Das ist Absicht: Hanf ist ein Tiefwurzler. Wenn man aus so wenig Volumen etwas herausholen will, muss der Platz da sein, wo sich die tiefen Wurzeln hauptsächlich ausbreiten, also unten. Wie breit der Topf oben ist, spielt für die Wurzeln kaum eine Rolle.

Ich will damit draußen möglichst kleine, buschige Pflanzen hinbekommen. Einfach wird das nicht, denn im Freien geht sowieso mehr in die Höhe. Am Topf sitzen Ösen, an denen ich die Pflanze mit einer Schnur passend herunterbiegen kann (LST).

Wunder erwarte ich aus 500 ml nicht, ich rechne mit etwa 5 bis 10 Gramm pro Pflanze. Der Reiz liegt hier also wirklich nur im Spaß an der Sache.

Die Töpfe sind schon im Drucker. Gekeimt wird bei gutem Wetter in ungefähr ein bis zwei Wochen im Gewächshaus. Ich hoffe, dass zwei Samen aufgehen, sonst lohnt sich das Experiment kaum. Vorhanden sind 2x Sweet Seeds Big Devil XL Autoflower und 1x Fast Buds Orange Sherbet, die ich erst mal erfolgreich zum Keimen bringen muss.

[2 Bilder nicht übernommen]

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Die Töpfe sind gedruckt.

Auf dem Foto sieht man die Größe nochmal gut im Vergleich:

[Bild nicht übernommen]

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Spannendes Projekt. Magst du die Dateien für den 3D-Druck mit weitergeben? Wer das hier später liest, ist daran vielleicht genau interessiert.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Klar, falls das jemand nachbauen möchte: Die Druckdateien für den Blumentopf und den passenden Untersetzer gebe ich gern weiter.

Im Slicer lässt sich die Skalierung auch hochziehen, dann kommt der gleiche Topf zum Beispiel mit einem Liter Volumen aus dem Drucker.

Für sogenannte Micro Grows ist so ein Topfdesign wahrscheinlich keine schlechte Idee. Es bauen ja durchaus Leute aus Platzmangel in Koffern, Rechnergehäusen oder Pappkartons an.

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

Ich will nicht der Spielverderber sein, aber ich kann mir leider gut vorstellen, dass die Pflanzen diese Töpfe einfach nicht überleben und es gar nicht bis zur Blüte schaffen.

Wenn es doch klappt, kannst du einen Antrag beim Guiness Book Of World Records stellen.

(Ich topfe meine Stecklinge aus den Würfeln erst mal in 0,7-Liter-Töpfe, deshalb habe ich ein ziemlich genaues Bild davon, wie absurd klein so ein Topf für Hanf ist.)

Deine Einstellung finde ich aber löblich: interessante Frage, einfach mal machen.

Schreib auf jeden Fall, wie das Experiment ausgeht.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Dann sieh dir mal das hier an:

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

Das Video hatte ich schon gesehen, aber wie klein diese Becher sind, ist mir erst jetzt aufgefallen.

Eine starke Leistung ist das trotzdem.

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell

Mich hat dein Projekt überzeugt.

Letztes Jahr standen meine Pflanzen vor dem Umtopfen in 1100-ml-Töpfen und hatten die nicht einmal durchwurzelt.

(up.picr.de/49611122vf.jpg)

Bei deinem dicken Boden ist unten bestimmt mehr Platz als in doppelt so großen Töpfen.

Nur umtopfen lässt sich da nichts, ohne etwas kaputt zu machen, aber darum geht es bei dem Projekt ja auch nicht.

[Bild nicht übernommen]

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Genau, es geht hier einfach nur um die Frage, wie viel man aus einem kleinen Topf herausholen kann. Meine regulären vier Pflanzen habe ich ja schon, bei drei Volljährigen im Haushalt also im Rahmen der Legalität, und damit auch genug Material. Um den Ertrag geht es mir deshalb gerade gar nicht.

Die Samen sollen einfach noch weg, damit ich nächstes Jahr mit gutem Gewissen andere Sorten testen kann und keine alten Samen mehr herumliegen habe, die dann vielleicht auch nicht mehr so gut keimen.

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell
Genau, es geht hier einfach nur um die Frage, wie viel man aus einem kleinen Topf herausholen kann. Die Samen sollen einfach noch weg, damit ich nächstes Jahr mit gutem Gewissen andere Sorten testen kann und keine alten Samen mehr herumliegen habe, die dann vielleicht auch nicht mehr so gut keimen.

Beim Keimen sehe ich das anders. Letztes Jahr hatte ich 15 Samen und alle sind aufgegangen, also 100 Prozent.

Bei mir gibt es nächstes Jahr ansonsten ein neues Programm.

Bestellen will ich noch, das dauert aber noch etwas.

Ich suche etwas Schmerzstillendes, Beruhigendes, das auch beim Einschlafen hilft.

Weil sich da täglich etwas ändert, warte ich noch bis März 26.

Aber zurück zu deinem Experiment: Ich finde es weiterhin gewagt, aber klasse.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Ich war heute im Baumarkt einkaufen und habe Erde zum Keimen und Blütedünger für diesen Grow mitgenommen.

Bei so kleinen Töpfen komme ich um einen anteilig mineralischen Dünger nicht herum. Also habe ich vor Ort geschaut, welcher Dünger nach den NPK-Werten am besten zur Blütephase passt, und bin beim Compo Blumendünger mit Guano gelandet.

Der liegt bei einem NPK-Verhältnis von 4-5-6, also Stickstoff, Phosphor und Kalium. Für die Blüte von Cannabis geht das in Ordnung, die übrigen Dünger im Regal waren deutlich schlechter geeignet. Ich habe also aus dem vorhandenen Angebot das Beste gekauft.

Den Stickstoff für die Wachstumsphase decke ich über Hornspäne und Brenesseljauche ab.

[2 Bilder nicht übernommen]

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell

Und warum ist es nicht der Blüte Spezialdünger für Cannabis von Compo geworden?

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Den hatte der Baumarkt nicht. Ich habe die Werte aber mal verglichen: Der für Cannabis kommt auf NPK 3-4-5, der Blumendünger mit Guano auf 4-5-6.

Das ist also nahezu dasselbe. Beide wirken ähnlich gut.

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell

Wir sind ja beide bei einem deutschen Anbieter im normalen Preisbereich gelandet.

Bei mir wurde es Compo, weil ich gelesen hatte, dass die extra einen Fachmann für Cannabis haben. Und wenn die beiden Dünger sich kaum unterscheiden, haben wir ja alles richtig gemacht. 😀 👍

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell
Ich will damit draußen möglichst kleine, buschige Pflanzen hinbekommen. Einfach wird das nicht, denn im Freien geht sowieso mehr in die Höhe.

Dazu muss ich noch einmal nachfragen.

Bei mir sind sie draußen ausgesät und gekeimt, und genau das Höhenwachstum bleibt aus.

Licht kommt ja von draußen ohne Scheibe dazwischen, aber es ist kalt. Tagsüber sind es momentan 11 °C.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Draußen wachsen sie weniger gedrungen als unter einer starken LED-Lampe. Gerade bei bewölktem Himmel schießen sie mit großen Abständen zwischen den Nodien nach oben, und dann bekommt man ziemlich gestreckte Pflanzen, die wenig buschig sind.

Die Temperatur muss natürlich stimmen, damit die Pflanze überhaupt wachsen kann. Unter 16 °C passiert generell wenig.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Grow-Experiment, Tag 4 nach der Keimung:

Dabei sind eine Sweed Seeds Big Devil XL (links) und eine Fast Buds Orange Sherbet (rechts).

Mit dem LST fange ich demnächst an, ein bisschen Zeit nach dem Keimen gebe ich ihnen noch.

[Bild nicht übernommen]

Archiv-Mitglied EArchiv · redaktionell

So kleine Töpfe kann ich mir gut für Mutterpflanzen vorstellen, und ich bin gespannt, welche Herausforderungen der Grow für dich bringt.

Überwachst du eigentlich die Temperatur bei den Pflanzen?

Das hätte mich schon bei dem super Start deines anderen Grows interessiert.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Das ist einfach die Raumtemperatur. Tagsüber etwa 21 Grad, nachts 19 Grad, je nachdem, wie stark sich das Zimmer über die Außentemperatur aufwärmt.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Grow-Experiment, Tag 10 nach der Keimung:

Orange Sherbet links Big Devil XL rechts

(gegenüber dem vorherigen Foto gedreht)

Ich habe mir einen großen Ring zum Anbinden gedruckt und am Topf befestigt. Die vorhandenen Ösen am Topf reichen später vermutlich nicht aus, sie sitzen zu nah an der Mitte.

Außerdem habe ich eine Art Winkel gedruckt, mit dem die Pflanze um etwa 40° gebogen wurde. Mehr geht im Moment nicht, dafür ist der Stängel noch zu kurz. Mit Schnur oder anderen Methoden komme ich aktuell auch nicht weiter, weil sich noch nichts sinnvoll befestigen lässt. Dafür muss sie ein paar Tage mehr wachsen.

[Bild nicht übernommen]

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell

Die sind super gewachsen.


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