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Drehmaschine für alle, die nicht drehen können

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Ich bin, wie gesagt, eine Spätberufene. Geraucht habe ich mein ganzes Leben, früher gekauft, heute gestopft. Aber drehen kann ich nicht! Und nein, Üben hilft da auch nicht mehr, dafür bin ich wohl doch schon zu alt. Ich bräuchte dringend Hilfe in Form einer Drehmaschine. Könnt ihr eine empfehlen — oder von welcher sollte ich lieber die Finger lassen?

Über Hilfe wäre ich wirklich dankbar. Riesige Joints brauche ich nicht, aber konisch fände ich schön. Ich rauche übrigens mit Tabak gemischt.

Viele Grüße in die Runde

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Rollmaschinen gibt es in einer gewissen Auswahl, unter anderem von Rawthentic.

Alternativ könntest du auf einer Matte rollen; ich nehme dafür manchmal auch eine leere Tabakpackung.

Oder du probierst mal eine kleine Bong, da entfällt das Stopfen ebenfalls.

Viel Spaß!

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

Aber warum liegt das Gras in der Mitte und ist nicht mit dem Tabak vermischt?

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell

Einem YouTube-Video nach ist das Drehen mit einer Drehmaschine offenbar einfach:

HOW-TO: Drehmaschine / Rolling Machine

Im Internet lassen sich auch vorgedrehte konische Hülsen kaufen. Damit habe ich früher meine Joints gebaut, das funktioniert gut.

Archiv-Mitglied EArchiv · redaktionell

Wer sich das Drehen wirklich beibringen WILL, dem empfehle ich, mit kleinen, also normalen Zigarettenpapieren anzufangen, ein Blatt.

Nehmen sollte man solche mit gecutteten Ecken, das geht leichter.

Naturkost-Tabak ist der beste, der ist aber oft recht trocken, und das braucht viel Übung. Besser ist ein etwas feuchterer Tabak, oder man legt über Nacht ein KLEINES Stück Obstschale in den Tabak, das hilft richtig gut.

Beim Paper ganz plump: Klebeseite nach innen, das ist auch einfacher.

Die Kräuter nicht zu fein mahlen oder schneiden, die Bröckel dürfen so 2 bis 3 mm groß sein.

Der Tabak etwa in gleicher Konsistenz, eher gröber, und dann recht gut vermischen.

Die Mischung dann mit den Fingern leicht vorformen, aufs Blatt legen, Klebeseite innen und am oberen Rand.

Man klappt das Blatt leicht zusammen, Daumen vorne, Zeigefinger hinten, und dreht es mit den Fingern leicht hin und her, bis die gewünschte Form da ist. Als Anfänger am besten gleichmäßig, nicht konisch.

Den vorderen bzw. unteren Papierrand etwas nach unten drehen (Daumen vorne), dann die Zeigefinger hinten gerade auf Blattlänge positionieren und vorsichtig leicht nach vorne umklappen.

Den Kleberand vorsichtig anlecken, mit den Zeigefingern gleichmäßig weiter zudrehen, fertig 🙂

Edit:

Wenn ich dazu komme, bastle ich gern mal eine Foto-Anleitung dazu, so etwas kriege ich ganz gut hin.

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell
Aber warum liegt das Gras in der Mitte und ist nicht mit dem Tabak vermischt?

Das ist ein Arbeitsschritt weniger. Beim Mischen, etwa durch Schütteln in einem Behälter, setzt sich das leichtere Gras außerdem über dem schwereren Tabak ab; es macht also Sinn, das Gras über dem Tabak zu bröseln.


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