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Täglich 5 g rauchen und trotzdem gut funktionieren

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Kurz zu mir: Ich bin 28 Jahre jung, männlich, verheiratet, habe 3 Kinder und eine Firma.

Seit einiger Zeit stört mich mein Konsum – nicht wegen Geld-, Arbeits- oder Eheproblemen, sondern weil ich mir denke, dass ein effizienter Mensch nicht so viel raucht.

Ich verdiene knapp das 10-Fache des Durchschnitts, und wenn ich kiffe, merke ich davon bei der Arbeit gefühlt nichts – eher im Gegenteil, ich werde aktiv, lernfreudig und fokussiert.

Ich komme mit mir selbst nicht richtig auf einen Punkt. Von Sucht reden die meisten ja erst, wenn das Leben darunter leidet; mir hat es in den 13 Jahren, in denen ich kiffe, dagegen sehr geholfen.

Trotzdem denke ich, dass ich wegen meiner Kinder und der Gesundheit (also eigentlich wieder nur wegen der Kinder) aufhören oder wenigstens reduzieren sollte.

Sport mache ich 5-mal pro Woche (MMA und Fitness).

Und jetzt zu meiner eigentlichen Frage!

Wie kifft man am gesündesten?

Also Joint ohne Tabak mit Aktivkohlefilter? Oder gibt es da Besseres?

Und gibt es Menschen, die mit dauerhaftem Konsum klarkommen, oder rede ich mir das nur ein :D?

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Daraus wird bestimmt mal ein Film, The Kiffer of Wallstreet oder so ähnlich, ich bin schon gespannt!

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

Du hast Hunger bekommen und dir dann ein Bier geholt. Weil du von der Fahrt zur Baustelle geschrieben hast, gehe ich davon aus, dass du deinen Hunger morgens mit Bier gestillt hast. Tu mir einen Gefallen und gib hier niemandem Ratschläge, sondern such dir selbst Hilfe. Du hast ein Problem.

Gruß

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell

Ich hadere aktuell auch sehr mit mir. Bei mir sind es etwa 30 g im Monat, gevaped.

Ohne Cannabis habe ich schlechte Laune, das merke ich deutlich. Mit Cannabis fühle ich mich normal. Ich arbeite als Programmierer und gelte auf der Arbeit als High Performer (nein, das soll kein Wortspiel sein, es ist nur ein lustiger Zufall), und mein Gehirn läuft gerade gefühlt auf Höchstleistung. Richtig high werde ich gar nicht mehr, ich komme runter, bin ruhiger, entspannter, kommunikativer und fokussiert und knacke nüchtern wie auch unter Cannabis sehr komplexe Themen. Von den Kollegen weiß keiner davon. Ich erzähle immer, dass ich gern mal ein Bierchen trinke, auf diesen Kampf habe ich keine Lust.

Wie kaputt mich dieses Konsummuster macht, weiß ich nicht, aber manchmal denke ich mir: Na und? Andere rauchen ihr Leben lang unfassbare Mengen Tabak. Warum also starte ich immer wieder dieses "Experiment", ohne Cannabis auszukommen?

Archiv-Mitglied EArchiv · redaktionell

Jeder Mensch hat das Recht, so viel zu konsumieren, wie er möchte.

Disclaimer: Wenn durch den Konsum ein Leiden entsteht oder der Leidensdruck wächst, sollte man ihn beenden.

Archiv-Mitglied FArchiv · redaktionell

Hallo und willkommen hier.

Auf THC reagiert jeder Mensch anders. Manche sind schon nach einer deutlich kleineren Menge für den Tag bedient und können mit dem Tag nichts mehr anfangen. Andere – und dazu scheinst du zu gehören – werden produktiver oder setzen Cannabis gezielt zur Entspannung bei Stress ein. Das ist von Person zu Person eben sehr verschieden.

Ich habe selbst einige Freunde, die monatlich sogar mehr konsumieren als die Menge, die du nennst, und trotzdem sehr erfolgreich eine Firma führen. Ich dagegen habe vor Jahren aufgehört, weil es mir nicht gutgetan hat.

Entschuldigen musst du dich für nichts, was dir im Zweifel sogar guttut — Cannabis wird ja nicht ohne Grund auch als Medizin eingesetzt.

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell

Auf die "medizinische" Nutzung schaue ich von zwei Seiten. Einerseits glaube ich, dass sehr viele Bestellungen bei den Online-Apotheken nichts mit Medizin zu tun haben, andererseits denke ich mir, dass vielen einfach die Diagnose fehlt. In meiner Familie schlucken alle männlichen Mitglieder und auch meine Mutter Betablocker, weil sie sich ohne unruhig fühlen und sogar zittern. Von meiner Mutter kam immer der Rat, die Finger davon zu lassen, solange der Leidensdruck nicht groß genug ist. Tatsächlich muss ich feststellen, dass mein Leidensdruck sehr hoch ist. Wie der Rest der Familie reagiere ich stark auf Adrenalin. Kaffee kann ich zum Beispiel nicht trinken, davon bekomme ich manchmal Ängste und Herzrasen, werde aber auch schläfrig. Dann verstehe ich bis zu 24 Stunden nicht, warum es mir so beschissen geht, bis mir einfällt: ach stimmt, du hattest ja einen Kaffee.

Gegen das Zittern und die innere Unruhe hilft mir nur Cannabis. Betablocker helfen mir zwar tatsächlich auch, die möchte ich aber nicht nehmen.

Soll ich mich jetzt mein Leben lang so furchtbar unruhig fühlen, oder kiffe ich einfach den Rest meines Lebens?

Archiv-Mitglied GArchiv · redaktionell

Etwas verspätet habe ich hier ebenfalls mitgelesen. Der Beitrag vom Anfang ist schon beeindruckend – welche Mengen jemand mit so viel Leistungsfähigkeit rauchen kann. 😉 Am Ende geht es wohl eher darum, die Kontrolle zu behalten, als die beste Methode für den Konsum zu finden. Als gedanklichen Einstieg dazu empfehle ich den Klassiker „Endlich Nichtraucher!“ von Allen Carr.

Archiv-Mitglied HArchiv · redaktionell

Mit 15 Jahren angefangen, seit einigen Wochen, Monaten oder Jahren (?) täglich 5 g. Und dann 13 Jahre lang Ponyhof? Bei einer so enthusiastisch vorgetragenen Selbsteinschätzung kommen bei mir weitere Fragen auf. Das liegt wohl an meinen grauen Haaren.

Kamen denn (zum Beispiel) aus Familie, Freundeskreis oder von Kollegen schon Fragen zum Konsum? 5 g täglich müssen doch irgendwem auffallen? Oder geht es zum Buffen in den Keller? Gar Hotboxing im Tesla?

Die Frage ist auch für einen Freund.

Archiv-Mitglied IArchiv · redaktionell

An den, der das Thema aufgemacht hat:

Ich bin begeistert, wie reich du sein musst, um Monat für Monat rund 4.500 € zu verdampfen.

Bei der Nebenwirkung von THC (mir scheiß egal) musst du entweder dein Erbe verdampfen oder sehr viel verdienen.

Super.

Archiv-Mitglied IArchiv · redaktionell
Als gedanklichen Einstieg dazu empfehle ich den Klassiker „Endlich Nichtraucher!“ von Allen Carr.

Klasse Tipp, direkt neben:

"Ohne Alk über den Tag kommen"


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