Schon klar. Ich finde die Frage allgemein schwer zu beantworten.
Ich möchte niemandem raten, bei einer Angststörung mit Cannabis anzufangen. Es kann genauso das Gegenteil auslösen, wahrscheinlich sortenunabhängig, wenn jemand es nicht verträgt.
Andererseits: Mir wollte man vor einigen Jahren ziemlich heftige Medikamente geben, tagsüber etwas zum Aufputschen, nachts etwas zum Beruhigen, dazu Muskelentspannendes. Wenn man so einen Vorschlag bekommt, würde ich es eher zuerst mit Cannabis versuchen. So einen Cocktail nehme ich für mich jedenfalls nicht.
Es gibt eben Cannabis, das alles schlimmer macht, und solches, das hilft. Man muss das passende finden.
Antidepressiva, also das, was normalerweise verschrieben wird, verändern den Charakter meiner Meinung nach deutlich stärker als Cannabis. Ich bin aber kein Arzt, und das ist nur meine Sicht. Wer das anders sieht, hat gute Gründe.