Zum Inhalt springen

Wie heißt das braune Hasch von früher?

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Hallo

Mein letztes Hasch habe ich vor 25 Jahren geraucht, damals nannten wir es „Bolä“. Man musste es mit dem Feuerzeug anwärmen, die weichen Stellen dann abrubbeln und konnte das Ganze mit Tabak rauchen. Farblich war es eher ein brauner Klumpen. Wie heißt so ein Hasch?

Mein Problem: Von gewöhnlichem Gras wird mir schlecht, und von dem Hasch, das man heute überall bekommt, ebenfalls. Das muss man nicht einmal erwärmen, es ist recht brüchig und lässt sich einfach zerteilen.

Weiß also jemand, wie mein altbekanntes Haschisch genannt wird?

Danke

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Tja, so war das gute alte Hasch, der braune Marokkaner. Ich denke, du beschreibst schlicht hochwertiges, nicht gestrecktes Haschisch.

In Afghanistan nennt sich das Zeug dann zum Beispiel Tschars (chars):

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

Marocco Belida Kif

lg

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

Irgendwie komme ich mir hier vor wie ein Spammer, wieso tauchen drei Beiträge von mir auf?

Wenn du das Belida anbaust, musst du es bestäuben und komplett ausreifen lassen.

Daraus dann Hasch machen = Oldschool-Qualität

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell

Zwei deiner Beiträge waren hier vorher zur Prüfung bei mir gelandet, und ich habe sie später freigegeben – dabei leider doppelt 😉 Die überzähligen Antworten lösche ich jetzt. Künftig sollte das nicht mehr vorkommen.

Archiv-Mitglied EArchiv · redaktionell

Das klingt für mich nach Bubble Hash.

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Ich kenne die Erzählung, dass Hasch ursprünglich so „geerntet“ wurde, dass man mit einem groben Stoff, etwa Jute, über das Gras rubbelte.

Hier ist zu sehen, wie das heute in Marokko abläuft:

Nach wie vor einfach, allerdings kommt inzwischen ein modernes Filtergewebe zum Einsatz.

Ich gehe mittlerweile davon aus, dass der traditionelle braune Marokkaner kein Bubble Hash ist, sondern mechanisch gewonnen wurde.

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Hier noch einmal eine Geschichte des Haschs:

Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Klassikern gelber Libanese, roter Libanese, schwarzer Afghane und brauner Marokkaner.

Die älteste Methode ist demnach, einfach mit der Hand über die reifen, noch lebenden Blüten zu reiben und das Harz anschließend von der Hand zu kratzen – das sogenannte Tschars oder Charas. Aber auch das Brechen der Blüten und anschließende feine Sieben ist schon Jahrtausende alt.


Anmelden und antwortenMitlesen geht auch ohne Konto.