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Welche Sorte lohnt sich bei der großen Auswahl?

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Hat jemand einen Tipp für eine gute Sorte? Die Auswahl ist inzwischen so groß, dass ich den Überblick verloren habe, jedenfalls geht es mir so. Bin gespannt auf eure Antworten...

Gruß

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Empfehlungen sind aus meiner Sicht eine sehr persönliche Sache. Zum Beispiel: wie hoch ist deine Toleranz, welche Art High magst du lieber (komplett flachliegen oder eher aktiv und kreativ bleiben), welchen Geschmack magst du (fruchtig, harzig-nadelig und so weiter). Und ganz grundsätzlich: welche Sorten haben dir bisher am besten gefallen, geht es eher in Richtung Haze oder Kush, eher sativa- oder indicalastig.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Beim Geschmack bin ich ehrlich gesagt nicht so festgelegt, fruchtig klingt aber reizvoll. Und ob flachliegen oder aktiv kreativ, das hängt bei mir von der Uhrzeit ab.

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Hattest du Zkittlez oder Gelato schon mal?

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Nach meinem Wissen nicht^^ im Netz habe ich bisher nie bestellt. Auf dem Schwarzmarkt hört man solche Namen eher selten

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Kann gut sein. Ich fahre seit mehr als 20 Jahren zum Kiffen nach Holland. Mitnehmen tue ich aber nichts über die Grenze. Ich wohne direkt an der Grenze, deshalb ist das für mich kein Thema. Die Sorten, die ich also empfehlen kann, stammen direkt aus einem Shop. Was mir noch einfällt: wenn du dich richtig wegschießen willst, merk dir den Namen Bruce Banner. Stärkeres Weed wirst du kaum finden. Und Zkittlez ist nach diesen fruchtigen Kaubonbons Skittles benannt, weil es so fruchtig ist. Schwach ist es dabei auch nicht. Es gibt außerdem eine Kreuzung aus Zkittlez und Gelato, die heißt Runtz und ist ebenfalls sehr gut. Kürzlich habe ich 100k getestet, eine Kreuzung aus White Trüffels und Runtz, auch echt nice.

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

Bei Cannabissamen sollte man die ganze Bandbreite ihrer Eigenschaften und Wirkungen im Blick haben. Deshalb hier ein genauerer Blick auf reguläre, feminisierte und selbstblühende Samen sowie auf einige Gepflogenheiten der Branche, die sich auf die Samenqualität auswirken.

Reguläre Samen: Reguläre Samen sind das Fundament des Cannabisanbaus. Aus ihnen entstehen männliche und weibliche Pflanzen, und genau das braucht man, um neue Sorten zu züchten. Sie gelten als genetisch stabil und robust, was sie zur ersten Wahl fürs Klonen und für hochwertige Pflanzen macht. Mit regulären Samen bekommen Züchter das volle genetische Potenzial der Pflanze zu sehen, und das Endprodukt wird dadurch vielschichtiger und reicher.

Feminisierte Samen: Feminisierte Samen sind darauf ausgelegt, ausschließlich weibliche Pflanzen zu liefern, was den Anbau einfacher macht. Um sie herzustellen, wird bei weiblichen Pflanzen aber häufig Hermaphroditismus ausgelöst, über Stress oder über Chemie wie kolloidales Silber oder Gibberellinsäure. Dabei können Pflanzen entstehen, denen das komplette Spektrum an Cannabinoiden und Terpenen fehlt, das für ein vollständiges Cannabis-Erlebnis nötig ist. Wer nur auf Ertrag und THC-Gehalt schaut, verkürzt die Sache und übergeht die Komplexität der Pflanze samt Entourage-Effekt, der für den therapeutischen wie den Freizeitnutzen mitverantwortlich ist.

Selbstblühende Samen (autoflowering): Selbstblüher sind beliebt, weil sie leicht zu kultivieren sind und schnell Ernte bringen. Häufig entstehen daraus jedoch Pflanzen, die weniger potent sind und deren Wirkung weniger vielschichtig ausfällt als bei photoperiodischen Sorten. Die Wirkung von Selbstblühern kann rascher abklingen, und die Pflanzen bleiben meist kleiner mit weniger Ertrag. Feminisierte Selbstblüher vereinen die Nachteile beider Varianten, wodurch das Ergebnis noch weniger überzeugen kann. Für Einsteiger und für alle, die es schnell wollen, sind sie praktisch, Kenner, die die ganze Tiefe des Cannabis-Erlebnisses suchen, werden damit aber eher nicht glücklich.

Inzucht und Polyhybriden: Ein großes Thema in der Samenbranche, gerade bei den bekannten niederländischen Anbietern, sind Inzucht und Polyhybriden. Viele Samenfirmen arbeiten daran, durch das Kreuzen mehrerer Hybriden neue Sorten zu erzeugen, und das kann genetische Instabilität und den Verlust erwünschter Eigenschaften nach sich ziehen. Dabei kommen oft Samen heraus, die weniger vital und anfälliger für Hermaphroditismus sind. Deswegen gibt es tausende beliebige Polyhybriden auf dem Markt, und ausgerechnet dieselben "großen Samenlieferanten" haben das Gute nicht im Programm.

Fragwürdige Praktiken: Ein weiterer Punkt ist, dass Samen bei Züchtern eingekauft werden, denen Qualität womöglich gleichgültig ist. Verkauft wird das dann häufig als White Label, das heißt verschiedene Firmen benennen dieselben Samen um und verkaufen sie weiter, ohne dass jemand die Qualität ordentlich kontrolliert. Für Züchter, die auf hochwertige Cannabisprodukte aus sind, heißt das schwankende Ergebnisse und wenig Verlässlichkeit.

Unterm Strich: feminisierte und selbstblühende Samen bringen zwar Bequemlichkeit mit, aber nicht zwingend dieselbe Qualität und Vielschichtigkeit wie reguläre Samen. Wer das volle Spektrum an Cannabinoiden und Terpenen sowie die reichen, feinen Wirkungen schätzt, fährt mit regulären Samen weiter am besten. Und es lohnt sich, die Branchenpraktiken zu kennen, die auf die Samenqualität durchschlagen, und Anbieter zu wählen, bei denen genetische Stabilität und Qualität vorn stehen

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell

Aktuell habe ich Mango Kush (24 % THC), das schmeckt ordentlich, irgendwie eher weniger fruchtig, und es braucht ein Momentchen, bis es kommt (ein Blatt normales Zigarettenpapier), so fünf bis zehn Minuten.

Entspannt angenehm, öffnet mir ein wenig den "Schrank nach Narnia", wenn ich das mal so sagen darf.

Vorher hatte ich Granddaddy OG (27 %), das ist bei mir nie richtig angekommen, davor Wedding Cake, das ist wirklich angenehm, und der Klassiker White Widow (recht süß und "grasig", guter Weed-Geruch und eine schöne Traumreise) – die passt immer, für mich die beste Sorte, die je gezüchtet wurde 🙂

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

Hanf schmeckt nun mal immer nach Gras. Diesen Geschmack bringt der Hanf mit, den man mit „White Widow" verkreuzt hat. Nach ein paar Generationen wird daraus wieder Hanf, weil die Hanfgenetik sich durchsetzt.

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

Als Nächstes steht „Thin Mint" (GSC) als F1 an, dazu ein paar Hawaiianer und vielleicht ein Thailänder.

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

Mein erster Marihuana-Anbau liegt etwa 27 Jahre zurück, damals in einem anderen Land. Es werden also viele Nicht-Deutsche mehr wissen und mehr Erfahrung haben. Besser, Leute wie du rechnen damit, als sich hinterher zu wundern, wie viel ein Ausländer darüber weiß.

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

Ohne uns bekommt man ausschließlich zielgruppengerechtes Marketing. Die Erdölindustrie will Ihnen etwas verkaufen. Aus einem normalen Dünger werden zwölf Flaschen gemacht. Energieversorger und Lampenhersteller haben ein Interesse daran, dass Sie die Beleuchtung durchgehend oder so lange wie möglich laufen lassen. Kaufen Sie sich ruhig eine zweite Lampe. Ohne unseren Blick darauf würden Sie überhaupt nicht merken, dass in einem wirtschaftlichen Experiment die Rinder gemolken werden. Wie viele Sachen, die nichts bringen oder die Sie nicht brauchen, kann man eigentlich kaufen? Oder halten Sie eine leichte Entkriminalisierung für angebracht, weil man dort auf einmal so liebevolle Herzen hat und Sie belohnen möchte?

Archiv-Mitglied EArchiv · redaktionell
Hat jemand einen Tipp für eine gute Sorte? Die Auswahl ist inzwischen so groß, dass ich den Überblick verloren habe, jedenfalls geht es mir so. Bin gespannt auf eure Antworten... Gruß

Pauschal lässt sich das meiner Meinung nach nicht beantworten, weil jeder bei der Wirkung eigene Vorlieben hat. Erst mal müsste man trennen, ob einem indica- oder sativalastige Sorten lieber sind. Dazu kommt: manche wollen eine milde Wirkung, andere gleich die volle Breitseite. Und für wieder andere geht es nur um medizinische Zwecke, etwa Durchschlafen oder Schmerzlinderung.

Archiv-Mitglied EArchiv · redaktionell
und dazu einmal eine teure, geheime Saat aus Italien als Versuch.

Hört sich spannend an, erzähl gern mehr, sobald es soweit ist.

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell
Aktuell habe ich Mango Kush (24 % THC), ... (und so weiter)

Guten Abend, ich möchte zum Thema "Welche Sorten sind gut" auch noch etwas beitragen – auch wenn ich selbst nicht anbaue (jedenfalls momentan, vielleicht kommt das noch).

Ich habe mich durch mehrere Sorten getestet und habe jetzt eine, die bei mir genau das macht, was ich erreichen will.

"Wedding Crasher" mit 30 % THC und 1 % CBD.

Das ist ziemlich stark (zu Hause rauche ich davon nicht mehr als etwa 1,5 g am Tag, also sechs Zigaretten). Gerade weil es so stark ist, rauche ich weniger davon. Außerdem wirkt es auf mich gefühlt weniger psychoaktiv als manches, was ich vorher hatte.

Also: weniger Konsum, weniger verwirrter Kopf, wie ich es mal nenne, es macht mich ruhiger und überlegter, und das wirkt sich positiv auf meine gesamte Lebensführung aus.

Aus Konsumentensicht kann ich die Sorte in dem Zusammenhang also stärker Konsumierenden empfehlen. Have fun und achtet auf euch 🙂


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