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Rosin kratzt und wirkt kaum: Fehler beim Wax Pen?

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Hallo liebes Forum,

ich bin neu hier und hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen.

Seit meinem 14. Lebensjahr habe ich schwere Schlafprobleme und habe medikamentös schon alles durch, was es gibt. Seit einem Jahr verschreibt mir mein Arzt Cannabis, und damit läuft es deutlich besser. Allerdings rauche ich abends nur sehr ungern einen Joint, und mit dem Vaporizer werde ich auch nicht richtig warm, obwohl ich schon mehrere Modelle getestet habe. Deshalb beschäftige ich mich seit einigen Wochen mit Rosin. Der Gedanke, abends weniger Rauch einzuatmen und unterwegs nur noch den Wax Pen mitzunehmen, gefiel mir sehr. Ich bin viel auf Dienstreise und übernachte oft in Hotels. Angeblich genügen zwei bis drei gute Züge. Dann muss man nicht jedes Mal auf dem Hotelbalkon eine Tüte rauchen und sich mit anderen Gästen herumstreiten.

Ich habe mir also eine 3T-Presse besorgt und mich gründlich eingelesen. Mein Cannabis aus der Apotheke ist weder zu feucht noch zu trocken. Das Pressen läuft eigentlich prima, würde ich sagen. Ich presse etwa 6,5 Gramm auf einmal und komme immer auf 0,8 bis 1 g Ertrag. Beim ersten Einwegpen von Graveda habe ich das Rosin noch bei 105° decarboxyliert und dann abgefüllt. Dieser Pen hat wie Hölle gekratzt und erst nach acht bis zehn Zügen richtig gewirkt.

Die Ursache habe ich zunächst beim Einwegpen vermutet und bin deshalb auf einen Wax Pen umgestiegen, den Utillian V5.

Laut Hersteller ist keine Decarboxylierung nötig und das Extrakt kann direkt auf die Heizspule aufgetragen werden. Nur wird es dort logischerweise sofort warm und damit flüssig. Es läuft dann direkt unter die Spule bis in den Luftdurchlass. Wo liegt da mein Fehler? Ein Video dazu finde ich leider nicht. So hat die Spule doch überhaupt keinen Kontakt mehr zum Extrakt, und ich müsste jedes Mal rund 3 g Rosin einfüllen. Rauchen tut es trotzdem. Ich muss allerdings immer warten, bis die Kammer nach drei Sekunden warm ist, damit die Lüftung frei wird. Für mich sieht das einfach falsch aus. Zudem brauche ich am Wax Pen etwa zehn Züge für die Wirkung eines Joints. Diese zehn Züge sind eher eine Qual, es kratzt extrem und macht überhaupt keinen Spaß. Ich wollte damit ja genau das Gegenteil erreichen und meiner Lunge etwas Gutes tun. So ist das für mich keine Option.

Hat jemand einen Tipp für mich?

Ich presse bei 85° über 300 s. Das Rosin wird dabei eher immer dunkel und nicht honigfarben.

Das Cannabis kommt frisch aus der Apotheke, und ich habe auch mehrere Sorten probiert, immer mit demselben Ergebnis.

Über eure Hilfe wäre ich wirklich sehr dankbar!! Danke 😇

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Ich könnte mir vorstellen, dass ein Extrakt auf Öl- oder Alkoholbasis, eingenommen als Spray oder als Tropfen, eine Alternative wäre. Also oral über den Mund.

Die Wirkung setzt gegenüber dem Rauchen vielleicht etwas verzögert ein, sollte aber dennoch recht zügig kommen, weil die Aufnahme über die Schleimhäute bei großer Fläche schnell geht, und genau die hat man in gelöster Form beim Spray.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Danke für die Rückmeldung. Öl hatte ich schon mal verschrieben bekommen, das hat bei mir aber nicht gut funktioniert. Wenn die Wirkung heftig ausfiel, hielt sie eben auch entsprechend lange an. Spray habe ich noch nie versucht. Kann man das selbst herstellen, oder muss man es kaufen? Das Öl war sehr teuer. Trotzdem würde ich gerne verstehen, wo mein Fehler liegt. Bei vielen Leuten funktioniert Rosin doch, also mache ich irgendetwas falsch.

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

War das Öl mit CBD oder mit THC?

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Naxiva Panaxol, THC 25 CBD 25.

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell
Seit meinem 14. Lebensjahr habe ich schwere Schlafprobleme und habe medikamentös schon alles durch, was es gibt. Seit einem Jahr verschreibt mir mein Arzt Cannabis, und damit läuft es deutlich besser. Allerdings rauche ich abends nur sehr ungern einen Joint, und mit dem Vaporizer werde ich auch nicht richtig warm, obwohl ich schon mehrere Modelle getestet habe. Deshalb beschäftige ich mich seit einigen Wochen mit Rosin. Der Gedanke, abends weniger Rauch einzuatmen und unterwegs nur noch den Wax Pen mitzunehmen, gefiel mir sehr. Ich bin viel auf Dienstreise und übernachte oft in Hotels. Angeblich genügen zwei bis drei gute Züge. Dann muss man nicht jedes Mal auf dem Hotelbalkon eine Tüte rauchen und sich mit anderen Gästen herumstreiten. Ich habe mir also eine 3T-Presse besorgt und mich gründlich eingelesen. Mein Cannabis aus der Apotheke ist weder zu feucht noch zu trocken. Das Pressen läuft eigentlich prima, würde ich sagen. Ich presse etwa 6,5 Gramm auf einmal und komme immer auf 0,8 bis 1 g Ertrag. Beim ersten Einwegpen von Graveda habe ich das Rosin noch bei 105° decarboxyliert und dann abgefüllt. Dieser Pen hat wie Hölle gekratzt und erst nach acht bis zehn Zügen richtig gewirkt. Die Ursache habe ich zunächst beim Einwegpen vermutet und bin deshalb auf einen Wax Pen umgestiegen, den Utillian V5. Laut Hersteller ist keine Decarboxylierung nötig und das Extrakt kann direkt auf die Heizspule aufgetragen werden. Nur wird es dort logischerweise sofort warm und damit flüssig. Es läuft dann direkt unter die Spule bis in den Luftdurchlass. Wo liegt da mein Fehler? Ein Video dazu finde ich leider nicht. So hat die Spule doch überhaupt keinen Kontakt mehr zum Extrakt, und ich müsste jedes Mal rund 3 g Rosin einfüllen. Rauchen tut es trotzdem. Ich muss allerdings immer warten, bis die Kammer nach drei Sekunden warm ist, damit die Lüftung frei wird. Für mich sieht das einfach falsch aus. Zudem brauche ich am Wax Pen etwa zehn Züge für die Wirkung eines Joints. Diese zehn Züge sind eher eine Qual, es kratzt extrem und macht überhaupt keinen Spaß. Ich wollte damit ja genau das Gegenteil erreichen und meiner Lunge etwas Gutes tun. So ist das für mich keine Option. Hat jemand einen Tipp für mich? Ich presse bei 85° über 300 s. Das Rosin wird dabei eher immer dunkel und nicht honigfarben. Das Cannabis kommt frisch aus der Apotheke, und ich habe auch mehrere Sorten probiert, immer mit demselben Ergebnis.

Vorweg: Mit Rosin habe ich null Erfahrung, den Begriff habe ich bei dir sogar zum ersten Mal bewusst gelesen. Du hast damit aber nolens volens eine ganz brauchbare Einführung in das Thema „durch Hitze und Druck extrahiertes THC-Wachs“ geliefert. Dabbing verbinde ich immer mit maximaler THC-Dosierung, und das finde ich weniger reizvoll.

Für deinen Zweck hätte ich persönlich eher zu Space Cookies geraten, also Keksen mit THC-haltigem Cannabis, das vor dem Verbacken aktiviert, also decarboxyliert wurde, 20 Minuten bei 135 °C auf einem Backblech im Ofen. Das kannst du auch jetzt noch relativ einfach ausprobieren.

Der Gedanke hinter Rosin ist wohl: kein Tabak und weniger Rauch. Trotzdem inhalierst du THC, und das kratzt im Hals, auch ganz ohne Tabak.

Mit Wax Pens kenne ich mich nicht aus, aber ein wenig mit Vapen ohne THC und mit dem Vaporisieren von THC-haltigem Gras. Deshalb finde ich es sehr merkwürdig, dass bei dir das Wax, also die zerquetschten Trichome, mit der Spirale in Berührung kommt. Ich vermute, dass darin der Fehler steckt. Frag das vielleicht in einem Rosin- oder Wax-Forum nach und ruf den Shop an, in dem du den Wachsvaporisator gekauft hast.

Eigentlich sollte das Rosin in eine Kapsel oder einen Behälter kommen und nicht auf die Glühspule beziehungsweise den Glühwendel. Wahrscheinlich verbrennt es, statt zu vaporisieren.

Dazu noch der Hinweis, dass „Extraktion“ nach dem KCanG ausdrücklich verboten ist (KCanG § 2: „Die Extraktion von Cannabinoiden aus der Cannabispflanze ist verboten.“)

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell
Naxiva Panaxol, THC 25 CBD 25.

Dann liegt das 5-ml-Fläschchen mit 100 Tropfen bei etwa 100 €. Cooles Zeug mit hohem THC- und CBD-Gehalt, nur eben sehr teuer.

Wie viele Tropfen hast du davon genommen?


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