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Cannabis per Online-Rezept und Versandapotheke

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Hallo,

inzwischen gibt es ja einige Anbieter, die Online-Rezepte für Cannabis ausstellen und gleich an Online-Apotheken vermitteln, die Cannabis führen. Damit kann man sich Cannabis offenbar völlig legal nach Hause liefern lassen, sofern man wirklich ein „Leiden" hat, das sich mit Cannabis behandeln lässt.

Habt ihr damit schon Erfahrungen gesammelt? Wie läuft das Ganze ab? Macht die eigene Krankenkasse dabei Probleme? Und wie funktioniert das mit der Lieferung? Verschickt wird ja immerhin Gras, und wenn das bei der Post auffällt, kann es doch Ärger geben?! Über ein paar Erfahrungen würde ich mich freuen.

Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Hey, meine Erfahrung ist positiv. Mein erstes Rezept habe ich für 9,- über docnow24.de bekommen.

Drei Stunden später hat der Arzt das Rezept freigegeben, und ich habe mein „Medikament" bei der ausgewählten Apotheke abgeholt.

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell
Habt ihr damit schon Erfahrungen gesammelt?

Ich selbst nicht. Ich antworte dir aber trotzdem mal.

Macht die eigene Krankenkasse dabei Probleme?

Warum sollte es? Cannabis ist seit langem als Medikament anerkannt. Ob du nun ein Schmerz- oder Schlafmittel bestellst oder Cannabis, dürfte die Krankenkasse wenig interessieren.

Verschickt wird ja immerhin Gras, und wenn das bei der Post auffällt, kann es doch Ärger geben?!

Wenn du ein Rezept für dein „Medikament" hast, gibt es sicher auch keine Probleme, weil dann rechtlich alles sauber ist. Im Zweifel holst du dein Cannabis bei der Apotheke vor Ort ab.

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell

Als Erstes brauchst du einen Arzt, der medizinisches Cannabis verschreibt. Viele Anbieter kooperieren mit Ärzten, die auf die Behandlung mit Cannabis spezialisiert sind. Du kannst einen Arzt online konsultieren oder einen aufsuchen, der vor Ort Cannabis verschreiben darf.

Archiv-Mitglied EArchiv · redaktionell

Hallo,

ich habe eine Frage zum Thema, weil ich das auch einmal ausprobieren wollte. Bei einem Online-Anbieter habe ich mir ein Rezept über 10 ml Extrakt pro Monat geholt und es dann an eine vorgeschlagene Online-Apotheke geschickt. Dort sehe ich jetzt, dass das Produkt diese Werte hat:

• Terpene: Beta-Caryophyllen, Bisabolol, Nerolidol • THC-Gehalt: 1 % • Sorte: Indica dominant • Hersteller: Demecan • CBD-Gehalt: 1 % • Produktnummer: 200.010

Das wirkt doch arg schwach konzentriert, vor allem weil ich ohnehin nur sehr wenig Extrakt bekomme und es dann eher besonders hoch dosiert sein müsste, oder? Mir ist nicht ganz klar, was das soll und ob das ein Ripoff ist. Beim Dienstleister für das Rezept stand keine Angabe zur THC-Konzentration, nur das Verhältnis zwischen CBD und THC.

Archiv-Mitglied FArchiv · redaktionell

Hallo,

meine Erfahrung mit einer Online-Apotheke ist, dass alles sehr problemlos und schnell läuft.

Ich hatte einige Jahre nicht mehr gekifft, habe aber wegen (ernsthaft) Depressionen und dann vor ein paar Wochen wegen aktuellem Frust erst einmal zur Flasche gegriffen.

Dann habe ich Werbung für eine Online-Apotheke gesehen und einfach mal bestellt: kurze Angabe zur Krankheitssituation, zwei Stunden später genehmigt, die Bestellung kam in zwei Tagen an.

Mein Hausarzt ist das sicher nicht, bei ihm bekäme ich wahrscheinlich kein Rezept. Trotzdem finde ich diese „medizinischen" Angebote im Netz moralisch nicht verwerflich.

Letztlich dürfte es wie bei allen Online-Händlern sein: Einigen kann man trauen, andere sind schwarze Schafe.

Ich finde es persönlich gut, dass es diesen Weg gibt, und nutze ihn regelmäßig.

Die Preise finde ich okay (ich kann es bezahlen, also habe ich damit kein Problem), und geliefert wird zügig.

Die Sendung ist definitiv geruchssicher verpackt, und momentan ist es ohnehin legal.

Im SCHLIMMSTEN Fall hat man einem schwarzen Schaf einige Euro in den Rachen geworfen. Passiert ist mir das aber noch nicht.


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