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Schritt für Schritt zum ersten eigenen Grow

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Ich habe mich hier erst durch die ersten fünf Seiten zum Thema Cannabis anbauen gearbeitet und dabei den Eindruck bekommen, dass ziemlich viel angelesenes Wissen als eigene Erfahrung verkauft wird. Deshalb gehe ich es mal anders an und schreibe ein ganz praktisches Tutorial auf, mit dem wirklich jeder aus drei Pflanzen mindestens die erlaubten 50 g herausholen kann. Ohne Messgeräte und ohne vorher Physik und Biologie studiert zu haben.

Wer kein Gefühl für seine Pflanzen bekommt und sich ein paar Grundzusammenhänge nicht selbst logisch herleitet, kann sich beim Growen zu Tode messen und landet höchstens per Zufall bei einem guten Ergebnis, das mit der nächsten Sorte und genau derselben Vorgehensweise dann komplett schiefgehen kann. Mir geht es hier also nicht um maximalen Ertrag, sondern darum, Anfängern ein Grundverständnis für ihre Pflanzen mitzugeben. Damit kann man sie auch mit wenig Erfahrung gesund durch ihr Leben bringen und wird am Ende mit qualitativ gutem Material belohnt.

Dafür habe ich ein paar steinalte Samen aus einer Dose hervorgeholt, teils aus eigenem, teils aus gekauftem Gras. Daraus will ich mit euch zwei bis drei Jungpflanzen für eine Bekannte ziehen und euch, und ihr, dabei das Wissen mitgeben, um damit am Ende einen rauchbaren Erfolg zu haben.

Die Samen sind wie gesagt Findelkinder, bei denen ich weder Alter noch Geschlecht, Sorte oder Genetik kenne. Und weil sie richtig lange in dieser Dose gelegen haben, bin ich selbst neugierig, ob überhaupt etwas daraus wird und wenn ja, was 😀

Ein paar Fotos habe ich auch schon gemacht. Sobald die auf dem Rechner liegen und ich sie hochladen kann, geht es hier weiter.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

1) Keimung:

In der Natur entstehen die Samen im Herbst in den Blüten, fallen irgendwann heraus und liegen dann den ganzen Winter auf dem Boden, mal mehr, mal weniger feucht, von ein paar Blättern bedeckt und bei niedrigen Temperaturen. Im Frühjahr wärmt die Sonne den Boden, das über den Winter gespeicherte Wasser verdampft langsam und genau das ist für die Samen das Startsignal.

Daraus lässt sich einiges ableiten, zuerst zur Lagerung. Ideal wäre leicht erhöhte Luftfeuchte, nur ist die dauerhaft kaum hinzubekommen. Also halten wir es dunkel und kühl und bringen die Feuchtigkeit erst unmittelbar vor dem Keimen ins Spiel.

Haben die Samen Wasser gezogen, fehlt noch die kräftige Frühjahrssonne bzw. Wärme, damit sich im Inneren etwas regt und die Schale aufbricht. Je länger die Samen herumliegen, desto mehr Wasser müssen sie ziehen, und irgendwann ist das Innenleben einfach vertrocknet.

Es gibt unzählige Methoden, das als Gärtner nachzubauen. Meine ist sicher nicht das Ei des Kolumbus, und mit anderen Wegen kommt man genauso ans Ziel. Ich bin nur ein fauler Kiffer, und für mich hat sich eben diese eingespielt 😉

Weil meine Samen extrem lange in der Dose lagen, sind sie mit hoher Wahrscheinlichkeit ziemlich ausgetrocknet und brauchen die Feuchtigkeit, die sie in der Natur über den Winter aufnehmen, künstlich nachgeliefert. Dafür kommen sie für 12 bis 24 Stunden in ein Schnapsglas mit Leitungswasser.

Anschließend nehme ich vier Blatt Klopapier, klappe die beiden äußeren Blätter nach innen, lege die Samen auf die eine Hälfte und falte die andere darüber, also zwei Blatt unten und zwei oben. Küchenrolle ist besser als Klopapier, und Kaffeefilter sind noch besser als Küchenrolle. Es lohnt sich außerdem, die Samen mit etwas Abstand zueinander zu legen, damit man sie nach dem Keimen beim Trennen nicht beschädigt.

Das Päckchen befeuchte ich dann mit der Sprühflasche von oben so lange, bis die Feuchtigkeit auch unten ankommt, und stecke es in einen Gefrierbeutel oder eine andere Plastiktüte. Zerfällt das Papier beim Einpacken, war es zu nass. Damit die Feuchte drin bleibt und trotzdem etwas frische Luft hineinkommt, verschließe ich die Tüte nur zur Hälfte. Der Feuchtigkeitsteil ist damit abgehakt, bleibt die Wärme. Und weil ich faul bin, landet das Ganze einfach auf dem sonnigen Fensterbrett. Heizung, die Abluft vom Kühlschrank oder der Heizungskeller funktionieren genauso, dauerhaft über 15 Grad sollte es sein, rund 20 Grad sind top. Einmal einen deutlich wärmeren Impuls zu geben, eine halbe Stunde auf moderater Heizung oder so, beschleunigt die Sache. Wichtig ist das Wort Impuls: Wer die Samen dauerhaft grillt, hat tote Babys.

Und dann ist schon zum ersten Mal Geduld gefragt, denn das Päckchen muss ein paar Tage einfach liegen bleiben, damit Wasser und Wärme ihre Arbeit machen können. Jeden Tag nachzusehen bringt nichts. Der Keimling braucht erstmal nur Feuchtigkeit, Wärme und ein wenig Luft, und ihm passiert nichts, wenn er ein paar Tage länger dort liegt als unbedingt nötig.

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Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Schöne Idee, den ganzen Ablauf mal gebündelt in einem Thread zu haben.

Wer die Wuchsrichtung der Wurzeln steuern will, kann den Beutel auch senkrecht lagern, Wurzeln wachsen immer nach unten.

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

Das ist wirklich schön erklärt.

Ich würde nur gern noch kurz die Vor- und Nachteile dieser Keimmethode aufzählen. Ich finde es nämlich wichtig, dass man als Grower weiß, warum man sich für eine bestimmte Keimungsmethode entscheidet und was sie jeweils mitbringt.

Samen im Wasserglas vorquellen und dann zwischen feuchten Tüchern keimen:

Was dafür spricht, wenn man es mit der Keimung direkt in Erde vergleicht:

• Vor allem ältere Samen profitieren davon, weil die Feuchtigkeit zuverlässig und zügig ins Innere kommt

• Bei älteren Samen oft eine bessere Keimrate und meist auch schnellere Keimung als direkt in Erde

• Man sieht genau, welche Samen gekeimt sind, und muss keine Töpfe für tote Samen vorbereiten

Nachteile:

• Beim späteren Einpflanzen braucht es Fingerspitzengefühl, damit Pfahlwurzel und Wurzelhärchen nichts abbekommen

• Pfahlwurzel und feine Härchen wachsen bei der Tuchmethode nicht direkt ins endgültige Substrat. Keimt man gleich in Erde, starten sie sofort im richtigen Medium und werden später nicht durch Umsetzen, Papier, Tuch oder Einpflanzen gestört

• Bei Autoflowern kann genau das ein kleiner Vorteil sein, weil ihnen die kurze Vegetationszeit kaum Luft für Stress lässt. Für einen möglichst stressfreien Start ist das Keimen direkt im Endmedium also durchaus sinnvoll

Neutral:

• Vorquellen in Wasser plus Keimen zwischen feuchten Tüchern bedeutet mehr Arbeitsschritte, als den Samen einfach in ein Erdloch zu legen, man fasst ihn insgesamt dreimal an. Das relativiert sich aber wieder, wenn die Keimrate sonst schlechter ausfällt, denn so muss man nur die Töpfe vorbereiten, für die es auch wirklich gekeimte Samen gibt

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Hey, du hast gegen die goldene Regel der Geduld verstoßen 😀 Die Samen liegen nämlich noch auf dem Fensterbrett. Der Abschnitt mit der Schwerkraft, also Wurzel nach unten und Stängel mit Keimblättern nach oben, kommt erst noch.

Eine Frage zu den Automaten: Würdest du die grundsätzlich direkt im Endtopf keimen lassen? Bei feminisierten oder regulären Samen topfe ich gern mindestens zweimal um, weil man sich dadurch das Düngen in der Vegi fast komplett schenken kann, solange man die Pflanzen nicht groß trainiert, was ich Anfängern am Anfang sowieso nicht empfehlen würde.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Keimung, 2. Teil

Weil ich die nächsten Tage unterwegs bin, habe ich die Samen aus Tüte und Papier geholt. Zwei streckten schon ein wenig die Zunge aus der Schale, wirklich auf der sicheren Seite ist man aber erst, wenn ungefähr 5 mm herausschauen. Da ich nun mal nicht da bin, habe ich sie so, wie sie waren, in einen kleinen Topf mit nasser Anzuchterde gelegt, in ein etwa einen halben Zentimeter tiefes Loch, und mit etwas Erde bedeckt.

Schaut der Keimling schon richtig heraus, sollte man den Samen so ins Loch legen, dass das Herausgekommene nach unten zeigt. Waagrecht geht auch, es darf nur nicht nach oben stehen. Der Samen nutzt jetzt seine gespeicherte Energie, um sich an der Schwerkraft auszurichten. Legt man ihn quasi kopfüber ins Loch, kann diese Energie aufgebraucht sein, bevor der Keimling oben ankommt. Wichtig ist außerdem, ihn mit ein paar Krümeln Erde zu bedecken, damit er die Samenhülle unterwegs abstreifen kann. Muss man die später von Hand abpopeln, beschädigt oder zerstört man leicht die darin liegenden Keimblätter, und dann war es das.

Noch einmal mit Wasser einsprühen, Frischhaltefolie drüber, zurück aufs Fensterbrett, und mit etwas Glück ist in ein paar Tagen ein Keimling daraus geworden.

Bis hierher hat der Samen nichts gebraucht außer Wärme, Wasser und feuchter Luft. Daran ändert sich auch nichts, bis man deutlich erkennt, was daraus wird, also Wurzel, Stängel und Keimblätter.

Die Anzuchterde hat bisher nur dazu gedient, dass sich der Keimling an der Schwerkraft orientieren kann, dass also die Wurzel nach unten und der Rest nach oben wächst. Wie die beiden Kollegen oben richtig angemerkt haben, kann man die Samen genauso in Steinwollwürfel, Jiffys, direkt in den Endtopf mit Erde oder was auch immer stecken. Alles, was bis hierhin passiert, passiert über Umwelteinflüsse, also Wärme, Wasser und Luft, und über die im Samen gespeicherte Energie. Das klappt sogar in Blähton mit Wassernebel, ist also völlig unabhängig vom Medium.

Bei guten, frischen Samen kann man das Vorgeplänkel mit Einweichen und Vorkeimen in Papier und Plastiktüte ruhig überspringen. Dann setzt man den Samen gleich in den Becher mit nasser Anzuchterde, etwa 5 mm tief und mit Erde bedeckt, Folie drüber, fertig.

Von Automatiks habe ich keinen Plan, ich würde den Samen aber nicht direkt in stark vorgedüngte Erde setzen, sondern dort ebenfalls ein etwa faustgroßes Loch mit Lightmix oder Anzuchterde anlegen, damit das Pflänzlein keine heftige Überdosis abbekommt, sobald es Nährstoffe aufnehmen kann.

Erst wenn die Keimblätter vollständig entfaltet sind, beginnt die Pflanze vorsichtig mit der Photosynthese und setzt mit ihrem zarten Würzelchen die ersten Nährstoffe um, nämlich wenn sie das erste richtige Blattpaar bildet.

Sobald das Pflänzchen mit aufgeklappten Keimblättern ein Stück aus der Erde schaut, kann die Folie weg. Erhöhte Luftfeuchtigkeit mag es weiterhin, zu viel macht es aber ebenfalls kaputt. Normalerweise reicht das, was aus dem Becher aufsteigt, wenn man die Erde gut feucht und nicht mehr nass hält.

Blattmasse und Wurzel sind noch winzig, deshalb sind zu viel Sonnenlicht, starker Wind oder viele Nährstoffe im Medium erst einmal zu vermeiden! Zu viel Sonne und Wind überfordern den noch schwachen Feuchtigkeitshaushalt, und zu viel Futter im Medium killt die einzige Wurzel, die bisher da ist.

Wenn das alles passt, will die Pflanze recht schnell ein gutes Stück nach oben schießen, also spargeln. Viele Experten führen das auf den Abstand zur Lampe zurück. Ich kann die Sonne aber nicht tiefer hängen, deshalb stelle ich das Pflänzchen ab einer Größe von etwa 2 bis 3 cm in einen leichten! Luftzug am offenen Fenster oder blase es gaaanz leicht! mit dem Venti an. Damit bleibt das Spargeln komplett aus 😉

Bis dahin dauert es wieder ein bisschen, und sobald ich etwas zu dokumentieren habe, geht es hier weiter.

PS: Inzwischen habe ich rund 30 dieser steinalten Samen so behandelt. Eine schöne Pflanze gab es schon vor diesem Bericht, die habe ich bereits weitergegeben. Dazu kommt das mickrige Ding auf dem Bild, die sechs Samen aus dem Papier im Topf unter Frischhaltefolie und noch ein paar in Papier und Tüte. Die Quote ist damit also ziemlich erbärmlich. Dafür, dass die Samen viele Jahre ungekühlt in einer Dose lagen, finde ich es aber schon ein ziemliches Wunder der Natur, dass überhaupt noch etwas herauskam. Zwei Keimlinge habe ich beim Entfernen der Samenschale auch noch gekillt, und einer ist unter der Folie ertrunken :/ Von den etwa 20 bisher gekeimten Samen hätten theoretisch fünf etwas werden können. Nach knapp zehn Jahren Lagerung macht das 20 bis 25 Prozent, echt zäh, das Zeug 😀

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Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Im Moment ist irgendwie der Wurm drin. Ein Teil ist zwar gekeimt, ging dann aber recht schnell wieder ein: vergammelt, vertrocknet oder die Samenschale nicht losgeworden 🙁

Im Shop vor Ort habe ich dafür ein paar Promo-Samen geschenkt bekommen, vielleicht wird damit ja noch etwas für euch und meine Bekannte. Schauen wir mal.

Archiv-Mitglied CArchiv · redaktionell

Schade, dann klappt es vielleicht im nächsten Versuch.

Ich hatte auch schon öfter Samen, bei denen die Keimwurzel kam und danach nichts mehr passierte. Die Energie war einfach aufgebraucht. Oft kommen sie dann gar nicht mehr aus der Erde heraus, oder sie schaffen es knapp, das Wachstum bleibt aber stehen und irgendwann ist der Sämling hin.

Etwas riskant finde ich die Folie ohne Löcher und die recht hohe Feuchtigkeit in deinem Substrat. Ja, die Samen müssen zuerst Wasser aufsaugen, damit sie aufquellen und aufbrechen, sobald das geschafft ist, ist aber auch Sauerstoff unverzichtbar.

Bekommt der Sämling zu wenig Sauerstoff, fault er und geht womöglich ein.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Huhu,

die Folie wäre runtergekommen, sobald etwas aus der Erde geschaut hätte, nur kam es nie so weit. Die Keimwurzel war unterschiedlich lang und danach kam nichts mehr, auch im Becher ohne Folie nicht. Dafür weiß ich jetzt: Nach rund zehn Jahren schlechter Lagerung wird auch mit Keimwurzel nur mit ganz viel Glück noch eine Pflanze daraus 😉

Archiv-Mitglied DArchiv · redaktionell

Moin. Ich habe ein paar kleine Anmerkungen zur Keim-Methode und drumherum, insgesamt ist das aber schon sehr gut erklärt!

1) Möglicherweise habe ich die Stelle übersehen: Cannabis-Samen sind Dunkelkeimer, der Beutel gehört also abgedeckt. Licht kann die Keimung in dieser Phase bremsen oder zu schwachem Wachstum führen. Gerade bei altem Saatgut entscheidet das also mit darüber, ob der Rest gelingt.

2) Zum verwendeten Saatgut: Du vermutest richtig, je älter der Samen, desto geringer die Chance auf einen Gesamterfolg. Im Idealfall lagert man Samen originalverpackt dunkel, trocken, luftdicht und kühl, zum Beispiel im Kühlschrank. Dann bauen sich die eingelagerten Nährstoffe nicht so schnell ab und man hat auch nach einem Jahr noch gute Ergebnisse. Ich habe zwei etwa vier Jahre alte Gorilla Sherbet Samen geschenkt bekommen, die trotz falscher Lagerung noch gekeimt sind, aber nach wenigen Stunden keine Energie mehr hatten. Da war einfach keine ausreichende Menge an Nährstoffen mehr übrig.

Mein Tipp: Bei Promo-Saatgut und generell bei Saatgut im Growshop nachfragen, wie alt es ist und wie es gelagert wurde. Oft steht es auf der Packung, entscheidend ist aber wie oben beschrieben die Lagerung. Online gibt es ständig Rabattaktionen und Promo-Samen hinterhergeworfen, deshalb würde ich auch mal einen Blick auf professionelle Züchter wie Sweet Seeds oder Ähnliche empfehlen.

3) Zu Substrat, Feuchtigkeit und RLF: Die Erde sollte immer (!) eher feucht als nass sein, gern auch mal etwas trockener, denn die Wurzeln brauchen Sauerstoff, um wachsen zu können. Unterirdisch können sie keine Photosynthese betreiben wie die Blätter, um Energie zu gewinnen, also sind sie auf Zellatmung angewiesen wie wir Menschen. Ist es zu nass, stellen sie das Wachstum und ihre Funktion, die Pflanze mit Nährstoffen zu versorgen, ein. Die RLF sollte in den ersten Tagen bei 60 bis 70 Prozent liegen, höchstens bei 80 bis 85. Der Keimling muss noch viel Feuchtigkeit über die Blätter aufnehmen, weil die Wurzeln winzig sind, wird die RLF aber zu hoch, wird er praktisch faul (im Sinne von Friedrich Merz) und transportiert weniger Nährstoffe aus den Wurzeln nach oben. Im schlimmsten Fall bleibt er einfach kümmerlich. Ist zusätzlich das Substrat zu nass, verdunstet daraus kaum Wasser, was zu Wurzelfäule führen kann.

Mein Tipp: Das Substrat am Anfang einmal gut durchfeuchten und es danach höchstens oberflächlich feucht halten. Die Keimlinge kann man die ersten ein bis drei Tage abdecken. Nicht gießen. Die RLF regelmäßig kontrollieren, eher zu niedrig als zu hoch halten und für gute Belüftung sorgen. Ich habe dafür für etwa zwei Tage Pflanzhüte genommen. Die sind recht groß und man hat das Mikroklima besser im Griff, je kleiner der Raum, desto schwieriger wird das. Im Rückblick hätte ich im Growschrank aber auch darauf verzichten können.

Weiterhin gutes Gelingen!

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Die Samen waren acht bis zehn Jahre alt, teils aus einem gezwitterten Grow, teils in gekauftem Gras gefunden, und lagen die ganze Zeit unten in einer Dose, weder luftdicht noch gekühlt. In meiner Box stehen ohnehin schon drei Pflanzen. Ich wollte mit den Findelkindern eigentlich nur die langen Tage nutzen, um zu Demonstrationszwecken zu zeigen, wie man mit ganz wenig Aufwand blühfertige Pflanzen bekommt: umtopfen statt düngen, PH mit Indikatortropfen statt Messgerät, zügig in die Blüte statt langem Training und so weiter.

Beim Smalltalk im Growshop hat man mir für das Projekt einen Samen Nutter Budder von Humboldt, einen Green Poison von Sweet Seeds und zwei Autos mitgegeben. Die Autos lasse ich erstmal liegen, die anderen beiden sind ohne Probleme gekeimt, aber noch nicht so weit, dass ich hier etwas Neues zeigen könnte.

Grüße

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Der Weg vom Keimling zur jungen Pflanze:

Ist die Keimung geschafft, schaut der Keimling aus der Erde und hat seine Samenschale abgeworfen, dann ist der erste Schritt erledigt.

Links die Nutter Butter von Humboldt, rechts die Green Poison von Sweet Seeds.

Diese kleinen Pflänzchen richten sich bereits nach dem Licht aus. Wenn sie wie bei mir am Fensterbrett stehen und das Licht nur von einer Seite kommt, kann es helfen, sie ab und zu in die andere Richtung zu drehen.

Spargeln die Mini-Pflanzen, wachsen sie also mit sehr dünnem Stil schnell nach oben, kann man sie mit etwas mehr Erde stützen und sollte sie dann durch Wind oder Venti in Bewegung bringen. Damit hört das Spargeln auf und der Stil wird kräftiger.

In diesem Stadium brauchen die kleinen Mädels keine zusätzlichen Nährstoffe, sondern moderate Feuchtigkeit, also alle paar Tage die Erdoberfläche etwas mit Wasser besprühen, moderates Licht, also hell, aber nicht den ganzen Tag pralle Sonne, ein paar Stunden sind in Ordnung, und etwas Wind, damit sie sich bewegen und der Stil kräftig wird.

Das sind Babys und entsprechend empfindlich. Einfach mit Licht, Wind und Wasser nicht übertreiben und keine stark vorgedüngte Erde nehmen, dann regelt sich der Rest von selbst.

Ich weiß, für Anfänger ist das besonders schwer, und selbst ich habe damit manchmal noch Probleme: Fummelt nicht ständig an den Pflanzen herum, ohne zu viel Fürsorge kommen sie meist besser klar. Wie gesagt, sie brauchen von allem noch nicht viel. Die meisten Probleme entstehen, wenn man zu viel wässert, sie mit Photonen überschüttet oder mit zu viel Wind den schwachen Wasserhaushalt der Pflänzlis überfordert und die Erde austrocknet. Also locker bleiben!

In den nächsten Tagen fangen die Babys langsam an, ein Wurzelsystem aufzubauen, und starten über die Blättchen mit der Photosynthese. Damit wechseln sie endgültig vom Stadium des Keimlings zur richtigen Pflanze.

Ich melde mich in etwa einer Woche wieder, dann dürfte eine deutliche Veränderung zu sehen sein.

Gemütliche Grüße

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Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Eine Woche ist um und es hat sich etwas getan.

Die Nutter Budder rechts hat das Anti-Spargel-Training mit Wind besser angenommen, hängt insgesamt aber etwas zurück. Die Green Poison hat das überhaupt nicht interessiert und musste sogar leicht gestützt werden, damit sie nicht abknickt.

Bei beiden Pflänzlis sind am Boden und am Rand des Topfes erste Wurzeln zu sehen, auch da liegt die GP deutlich vorne.

Weil es gerade um die 30 °C hat, bin ich vom Besprühen der Erde inzwischen zu leichtem Gießen alle zwei bis drei Tage übergegangen, viermal am Tag sprühen schaffe ich zeitlich nicht. Dafür nehme ich pures Leitungswasser. Obwohl das bei mir mit PH 8,5+ aus der Leitung kommt, passe ich es nicht an: Bei diesen Mini-Mengen klappt das ohnehin kaum, und die Erde regelt das problemlos. Mir fällt gerade auf, dass ich etwas Rootjuice hätte dazugeben können, habe ich aber vergessen 😀

Damit die Nutter Budder noch etwas aufholen kann, lasse ich beide etwa eine weitere Woche in den Bechern und topfe sie dann gemeinsam zum ersten Mal um, sobald ich Wurzelbilder posten kann.

Wasser ist also wie gesagt pur aus der Leitung, Licht ein halber Tag volle Sonne auf dem Fensterbrett und abends noch etwas Zeit in der Box. Es ist im Moment aber lange genug natürlich hell, dass Photos nicht in die Blüte gehen. Als Dünger dient nur die Vordüngung des Lightmix und, wenn ich es nicht wieder vergesse, ein Schluck Rootjuice. Wind gibt es am Fensterbrett und abends etwas unten in der Box.

In etwa einer Woche melde ich mich zum Umtopfen wieder.

Grüße

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Archiv-Mitglied BArchiv · redaktionell

Das Umtopfen und tiefer Setzen werden sie dir sicher danken.

Die Farbe ist schön satt.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Zum Hinweis oben: Es ist noch etwas früh, jedenfalls bei der Nutter Budder. Die Green Poison habe ich glaube ich drei oder vier Tage später gekeimt, und die geht richtig ab, obwohl es die normale Version ist und nicht die F1 Fast. Nach rund zehn Tagen hat die GP schon ein ganzes Blattpaar mehr und den Becher fast komplett durchwurzelt. Gefällt mir bisher gut, vielleicht mache ich Steckis daraus und ziehe die dann im Zelt im ScroG, mal schauen.

Für das satte Grün sorgt der BioBizz Lightmix. Je nachdem, wie groß die Pflanzen am Ende werden sollen, ein- bis zweimal in Lightmix umtopfen, dann in einen etwa 10-l-Topf mit Allmix setzen, rund zehn Tage wurzeln lassen, Licht umstellen, noch einmal kräftig "Grow" mitgeben, und der Rest ist Blütendünger stumpf nach Schema und ein bisschen Blätter zupfen.

Am Ende stehen dann ein bis drei schöne, einfache Dröhntannen, je nachdem wie viel Platz im Zelt ist, die nach knapp drei Monaten jede etwa die erlaubte Menge an trockenen Blüten liefern sollten, also 40 bis 50 g. Mit Training holt man sicher leicht ein Mehrfaches heraus, hat dann aber auch mehr Zeit, es zu verkacken, wenn man sich nicht wenigstens grob mit der Materie beschäftigt.

Ziel der ganzen Aktion ist ja, möglichst schnell und möglichst einfach ans erste eigene Weed zu kommen, damit man sich für den zweiten Grow dann ohne Suchtdruck etwas schlauer machen kann 😉

Grüße

PS: Ich habe den Edit-Knopf gefunden, bisher war ich dafür immer zu langsam.

Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Erstes Mal Umtopfen:

Inzwischen habe ich das erste Mal umgetopft, war aber erwartungsgemäß etwas früh dran.

Man kann die Mädels problemlos so lange im kleinen Becher lassen, bis der wirklich gut durchwurzelt ist und unten ein paar Wurzeln herausschauen. Ich war etwas früh dran, weil ich sie rund 2 cm tiefer eingraben wollte. Die Nutter Budder hängt weiter ein gutes Stück zurück, wächst dafür aber schön kompakt. Der Green Poison hat das etwas tiefere Setzen gutgetan, der Stängel ist dadurch dicker geworden. Sie wächst trotzdem recht hoch, mit relativ großem Abstand zwischen den Nodien, also den Abzweigungen der Äste.

Weil der Lightmix mineralisch vorgedüngt ist, reicht es, Wasser zu gießen. Man kann die Pflanzen damit auch im relativ kleinen Topf stehen lassen, bis sie leicht heller werden. Topft man dann um, gibt sich das mit der Farbe fast sofort wieder, weil der mineralische Dünger, anders als das organische "Grow", der Pflanze direkt zur Verfügung steht.

Ich denke, ich lasse die zwei jetzt mindestens zwei Wochen in ihren 0,7-l-Töpfen und warte diesmal wirklich, bis der ganze Topf gut durchwurzelt ist. Die Green Poison werde ich vielleicht etwas kürzen, also toppen, dazu schreibe ich aber noch etwas, wenn es soweit ist.

Ziel ist, den 0,7-l-Topf gut mit Wurzeln zu füllen, damit sie sich beim Umtopfen in den großen Topf mit Allmix möglichst schnell ausbreiten können und die vegetative Phase dort möglichst kurz bleibt. Der Vorteil: So lässt sich der schwierigste Teil, der Stretch beim Umstellen von Wachstum auf Blüte, fast komplett aus den Nährstoffen der Erde bedienen, ohne dass man viel wissen muss.

Damit einem die Pflanzen während des Stretch nicht über den Kopf wachsen, sollte man sie in den 0,7er Schuhen nicht größer als etwa 30 bis 40 cm werden lassen. Bei der NuBu klappt das ohnehin, bei der GP muss ich dafür vielleicht die Spitze kappen. Es geht dabei vor allem darum, die Höhe der Box nicht zu sprengen. Wer die Pflanzen in den Garten stellt, hat diese Sorge nicht und kann sie einfach wachsen lassen.

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Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

PH-Wert anpassen

Der Lightmix puffert den PH-Wert eigentlich ganz gut, aber wenn man die Ladys länger in den 0,7-l-Töpfen stehen lässt, kann es von Vorteil sein, den PH etwas anzupassen. Dazu schaut man am besten im Netz nach den Werten seines Wasserversorgers. Steht da ein PH zwischen 5,5 und 7, kann man es so lassen und weiter direkt mit Leitungswasser gießen. Bei mir kommt Wasser mit einem PH von 8,5+ aus der Leitung, deshalb regle ich leicht nach unten.

Um auf 6 bis 6,5 zu kommen, brauche ich ungefähr 1,2 ml PH-Down auf 10 l Leitungswasser. Dafür habe ich einmal mit Indikatorlösung den Istwert bestimmt und dann in kleinen Schritten PH-Minus in den Eimer gegeben, bis der Indikator die passende Farbe zeigte: Probe ins Röhrchen, ein bis zwei Tropfen Indikator, schütteln, mit der Farbtabelle vergleichen, fertig.

Weicht der PH stark von 6 bis 6,5 ab, kann es mit der Zeit Probleme bei der Nährstoffaufnahme geben. Deshalb rate ich dazu, ihn anzupassen. Man muss es nicht übertreiben, sollte aber im Hinterkopf behalten, dass der Puffer der Erde endlich ist und dass man dieses Ende auch erreicht, wenn man dauerhaft mit einem stark unpassenden PH hantiert.

Hat man einmal ermittelt, wie viel PH-Plus oder PH-Minus nötig ist, kann man sich das Messen sparen, denn kleine Schwankungen machen bei Erde nichts aus.

Kommt später Dünger dazu, muss man bei jeder Änderung des Schemas neu messen! Bei BB haben fast alle Düngerkomponenten einen niedrigen PH-Wert, also erst den Dünger anrühren, dann messen und einstellen!

Weil die Brühe irgendwann ziemlich braun ist, nimmt man einfach einen Tropfen Indikator mehr und hält die Probe notfalls gegen das Licht. Die Farben unterscheiden sich so deutlich, dass man das trotzdem gut erkennt.

Ein Messgerät kostet ungefähr einen Fuffi, die Indikatorlösung einen Fünfer und hält recht lange.

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Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Meine Green Poison hat irgendwie Bambus-Gene. Weil sie mittlerweile dreimal so groß ist wie die Nutter Budder, habe ich sie um rund ein Drittel gekürzt.

An der Nodie, also der Verästelung unter dem Schnitt, bilden sich demnächst zwei neue Haupttriebe. Wer die trainieren will, sollte nicht zu knapp über der Nodie abschneiden, sonst besteht die Gefahr, den Hauptstamm dabei zu spalten.

Schädlinge bekämpfen mit Nem-Öl:

Schädlinge schleppt man sich schnell ein, etwa über schlechte Erde, Zimmerpflanzen, gekaufte Steckis, den Hausmüll oder Haustiere. Solange die Pflanzen noch nicht blühen bzw. Früchte tragen, kann man sie ohne Probleme mit Nem-Öl behandeln. Dazu gibt man ein paar ml mit lauwarmem Wasser in eine Sprühflasche, schüttelt gut und sprüht die ganze Pflanze großzügig ein, auch die Unterseite der Blätter. Gleichzeitig ein paar ml ins Gießwasser geben und damit gießen, bis unten etwas aus dem Topf kommt, damit sich das Nem im ganzen Topf verteilt. Beides so lange wiederholen, bis das Viehzeug weg ist.

Um den Bestand zu kontrollieren, kann man Gelbtafeln auf den Töpfen verteilen, oder man stellt eine tiefere Schale bzw. Verpackung mit etwas Essig, Wasser und ein paar Tropfen Spüli unten in die Box.

Das Nem-Öl vertreibt die meisten Schädlinge von der Pflanze und aus der Erde, der Essig in der Schale zieht die Flüchtlinge dann an, und das Spüli im Wasser sorgt dafür, dass sie darin untergehen.

Wichtig ist, dass man das unbedingt vor der Blüte durchzieht und konsequent und lange genug macht, damit sich die Schädlingspopulation nicht erholen kann. Theoretisch kann man Nem-Öl auch in der Blüte noch gießen, empfehlen würde ich das aber nur bis zum Ende des Stretch.

Für alles, was man auf die Pflanzen sprüht, gilt: nicht in der Blüte sprühen! Das Zeug geht nicht mehr ab und sollte auf keinen Fall geraucht werden.

Früherkennung ist ein weiterer Vorteil des Umtopfens, und man kommt mit kleineren Mengen aus, solange Topf und Pflanze noch klein sind.

Nem-Öl funktioniert sehr gut, wenn die Schädlinge einmal da sind. Man kann es ihnen aber auch vorher schwer machen, indem man seine Box sauber hält und gut belüftet. Keine vertrockneten Blätter oder Erde herumliegen lassen, kranke oder schadhafte Blätter entfernen, Untersetzer regelmäßig reinigen, den Boden der Box ab und zu wischen, keine offenen Lufteinlässe, für gute Um- und Abluft sorgen, und nicht ungeduscht in derselben Kleidung in die Box krabbeln, mit der man sich gerade mit dem Hund durchs Gebüsch geschlagen hat.

Tierchen können einem mal passieren, gegen die meisten hilft Nem-Öl, und wenn sie sich trotzdem dauerhaft bei dir einrichten, hast du vermutlich ein Sauberkeitsproblem in deiner Box oder in ihrer Umgebung 😉

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Archiv-Mitglied AArchiv · redaktionell

Es ist wieder eine Weile vergangen, und beide Pflanzen machen sich gut. Links die Nutter Budder, in der Mitte die Green Poison, und auf dem rechten Bild die "Adlerkrallen" durch Überdüngung an der NB. Meine Tomate steht mit den beiden zusammen am Fensterbrett, ich habe sie etwas zu kräftig gegossen, und die NB stand im Überschuss aus dem Tomatentopf :/

Bisher haben wir nur umgetopft statt gedüngt, mit Nem die Tierchen entfernt und gelernt, wie man den PH-Wert einstellt. Beide Pflanzen sind jetzt etwa 35 cm hoch.

Damit ist es Zeit, sie ein letztes Mal in einen Topf zwischen 7 und 11 l mit Allmix zu setzen, sie dort sieben bis vierzehn Tage anwachsen zu lassen und dann das Licht auf Blüte umzustellen.

Stretch und so

Wird das Licht umgestellt, reagiert die Pflanze nach ein paar Tagen mit enormem Wachstum. Je nach Sorte, Genetik und Topfvolumen kann das bis zu 300 % ausmachen! Das muss man einrechnen, daher mein Tipp: Lasst die Pflanzen vor dem Umstellen auf Blüte nicht zu lange wachsen. Die Lampe dringt von oben ohnehin nur etwa einen halben Meter in die Pflanze ein, und aus großen Pflanzen bekommt man nicht mehr Ertrag, er sitzt nur höher und beschert einem dafür Platzprobleme.

Diese Explosion dauert normalerweise drei bis vier Wochen und endet meist damit, dass die ersten kleinen Blütenansätze erscheinen. Da der Allmix für rund vier Wochen vorgedüngt ist und das "Grow" von BioBizz etwa eine Woche braucht, fängt man rund drei Wochen nach dem letzten Umtopfen an, nach dem Schema für Wachstum zu düngen, stellt mit den ersten Blütenansätzen auf Woche 1 Blüte um und düngt dann stumpf nach Schema mit den Wochen weiter.

BW1, also Blütewoche 1, ist damit die erste Woche nach dem Erscheinen der ersten Blütenansätze und nicht die erste Woche nach dem Umstellen der Lampe!

Wichtig für niedrige Boxen: das Licht auf Mindestabstand von 25 bis 30 cm mitführen und den Endtopf nicht zu groß wählen!

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